Mit dem richtigen Brotmesser macht das Brot schneiden Spass
Montag, 24. Januar 2022

Mit dem richtigen Brotmesser macht das Brot schneiden Spass

Dem Duft von frischem Brot, der durch die Wohnung strömt, ist nur schwer zu widerstehen. Das lässt sich auch statistisch belegen. Jeder Schweizer isst im Schnitt ungefähr 18 kg Brot pro Jahr. Bekanntermassen speist auch das Auge mit. Eine säuberlich geschnittene Scheibe Brot schmeckt besonders gut.


Deshalb darf ein Utensil in keiner Küche fehlen: das Brotmesser. Es durchtrennt das knusprige Äussere verlässlich und sicher, und auch das weiche Innere wird fein zerteilt. Doch um das Nutzererlebnis perfekt zu machen, gilt es, bei der Auswahl aufmerksam zu sein. Was ein Brotmesser besonders macht und auf welche Kriterien es beim Kauf zu achten gilt, ist im Folgenden zu erfahren.


Das macht den Charakter eines Brotmessers aus

Was beim Anblick eines Brotmessers natürlich sofort ins Auge springt, ist der Wellenschliff der Klinge. Seine Optik erinnert etwas an ein Sägeblatt, weshalb auch Bezeichnungen wie Brotsäge oder Sägemesser recht geläufig sind. 


Diese Vorteile bietet der Wellenschliff


Diese Vorteile bietet der Wellenschliff


Dank des Wellenschliffs weist die Klinge des Messers nur wenige Berührungspunkte mit dem zu schneidenden Lebensmittel auf. Demzufolge ist der Druck an diesen Punkten deutlich höher. Er verteilt sich nicht auf die gesamte Länge. Das ist ein Unterschied gegenüber Schneiden, die in vollem Kontakt mit dem Schnittgut stehen.


Die kleinen Schneidezähne des Messers sind leicht nach hinten gekrümmt. Daher treffen sie in einem steileren Winkel auf das Brot und können so tiefer darin eindringen. Im Grunde erzeugt das Messer viele kleine Risse. Es übt keinen geraden Schnitt aus, so wie man es von geraden Klingen gewohnt ist. 


Dank seiner bogenförmigen Gestaltung verursacht das Brotmesser nicht nur bei der Vorwärts-, sondern auch bei der Rückwärtsbewegung Risse. Diese werden erst durch den Wiederholvorgang der Schneidebewegung miteinander verbunden, und eine Schnittlinie entsteht.


Messer mit Wellenschliff eignen sich für sämtliches Schnittgut, das über eine robuste Schale und ein weiches Innenleben verfügt. Dazu gehören nicht nur Brote, sondern auch grösseres Gemüse und Obst. Die Schneide des Messers dringt sofort in das Schnittgut ein, was die Gefahr des Abrutschens deutlich verringert.


Wichtig ist, dass die Wellen der Klinge nicht zu tief, aber auch nicht zu flach sind. Sind sie zu tief, kann sich das Messer im Brot und weiterem Schnittgut verhaken. Dann wird es schwer, die Klinge wieder daraus zu lösen. Zu flache Wellen, die nicht nur durch den Schliff selbst, sondern auch durch Abnutzung entstehen, bergen die Gefahr, abzurutschen. Damit das nicht passiert, sollte immer darauf geachtet werden, dass das Messer regelmässig geschliffen wird. 


So wird das Messer richtig geschliffen

So wird das Messer richtig geschliffen


Zum Schleifen vertraut man das Messer entweder einem Profi in einer Schleiferei an oder kümmert sich selbst darum. Doch aufgrund des besonderen Schliffs gestaltet sich dies etwas schwieriger als bei einem Messer mit einer herkömmlichen Klinge. Notwendig ist dafür ein Wetzstein oder ein Schleifstab. Sehr gut eignet sich beispielsweise ein Keramikschleifstab. 


Das Messer wird nicht mit der gesamten Klinge über das gewählte Werkzeug gezogen. Jede Welle ist einzeln zu bearbeiten. Deshalb ist es wichtig, einen Schleifstab zu wählen, der genau zur Grösse des Messers passt. Wer dennoch die gesamte Klinge darüber zieht, könnte die Wellen flach abschleifen und nimmt dem Messer somit seine Qualität.


Ist der Schleifstab zu dick, passt er nicht zwischen die Zähne und zerstört den Schliff. Dünne Stäbe sind also gefragt, in der Regel mit einem Durchmesser von acht bis 14 Millimetern. Zu schmal sollten sie aber auch nicht sein, denn dann erschweren sie das Schleifen unnötig.

Wie funktioniert das Schleifen eines Brotmessers Schritt für Schritt?


Ein Brotmesser wird nur einseitig geschliffen. In den meisten Fällen ist es die rechte Seite. Ein sorgfältiger Blick auf die Zahnung gibt schnell Aufschluss darüber. Mit dem Schleifstab wird nun Welle für Welle einzeln bearbeitet. Dazu wird der Stab genau in die Welle gelegt, die gerade an der Reihe ist, und auf und ab bewegt.

 

Die Bewegungen sind ruhig und langsam durchzuführen, um besonders präzise Ergebnisse zu erhalten. Sie sollten rund fünf Mal pro Welle wiederholt werden. Wichtig ist es, zwischendurch immer wieder einen prüfenden Blick auf die Schneide zu werfen. So lässt sich sicherstellen, dass die gesamte Schnittfläche der Welle erreicht wurde. Im Zweifelsfall ist ein veränderter Winkel gefragt.

 

Das einseitige Schleifen ruft auf der anderen Seite einen Grat hervor. Um ihn zu beseitigen, wird das Messer einfach leicht angewinkelt über den Schleifstab gezogen. Dabei könnten allerdings Kratzer entstehen. Wer das umgehen möchte, bearbeitet jede Welle kurz einzeln.

 

Am leichtesten geht das Schleifen übrigens von der Hand, wenn das Messer flach auf dem Tisch liegt. Gleichzeitig minimiert sich so das Verletzungsrisiko.


Das Tri Angle Schärfsystem von Spyderco


Zu den wohl weltweit bekanntesten Klingen gehören die von Spyderco. Hinter dem Unternehmen steckt eine amerikanische Erfolgsgeschichte, wie sie im Buche steht. Die Eheleute Sal und Gail Glesser gelten als Messer-Pioniere, denn sie wagten sich an bisher nie dagewesenes. Sie experimentierten immer wieder mit neuen Materialien und entwickelten neue Mechanismen.

 

Heraus kamen vielfältige Produktlinien, die auf der ganzen Welt beliebt sind. Aus hochwertigen Materialien entstehen unter präziser Fertigung Messer verschiedenster Art, auf die jederzeit Verlass ist. Damit das auch so bleibt, ist die richtige Pflege der Messer natürlich nicht zu vernachlässigen.

 

Auch zu diesem Zweck werden Nutzer bei Spyderco fündig und verwenden beispielsweise das Tri Angle Schärfsystem. Damit bleiben unter anderem Brotmesser stets gut geschärft und so sicher und zuverlässig im Gebrauch.


So funktioniert das Spyderco Schärfsystem


Spyderco Schärfsystem


Das Schärfsystem ist ein wahrer Allrounder, denn Spyderco hat es mit drei verschiedenen Körnungen ausgestattet. Damit gelingt es auch Neueinsteigern in der Welt des Messerschleifens, präzise zu arbeiten. Die Kunst beim Schärfen liegt darin, die optimale Menge an Stahl an den richtigen Stellen zu entfernen. Dabei ist stets ein gleichmässiger Winkel aufrechtzuerhalten. Das gelingt mit dem Tri Angle Schärfsystem problemlos.

 

Nur wenige Minuten Übung sind erforderlich, und schon kann sich der Nutzer an das Schärfen des Brotmessers wagen. Das Modell ist mit einer langlebigen ABS-Kunststoffbasis ausgestattet, die über kodierte Löcher verfügt. Damit lassen sich Schärfwinkel von 30 Grad und 40 Grad ganz genau einstellen. Das entspricht 15 bzw. 20 Grad pro Seite.

 

Danach kann es losgehen. Beim Wellenschliff sind die abgerundeten Kanten der integrierten Schleifsteine gefragt. Mit einem lockeren Griff können die Steine optimal in die Aussparungen hineingleiten. Auch zum Schärfen von geraden Schneiden eignet sich das Tri Angle Schärfsystem von Spyderco. Die Messerklinge ist in diesem Fall senkrecht zu halten und kann dann entlang des Steins gezogen werden.

 

Insgesamt stehen zwei Sätze Keramiksteine mit einem hohen Aluminiumoxidgehalt und ein Satz Messingsicherheitsstäbe zur Verfügung. Die braunen Keramiksteine eignen sich für aggressives Schärfen, während die feinen weissen Steine eine saubere Endbearbeitung ermöglichen. Bei den Messingstäben handelt es sich um eine Sicherheitsvorkehrung, die die Hände während des Schärfens schützen.

 

Nach der Anwendung rasten alle Stäbe in die ABS-Kunststoffvorkehrung ein und lassen sich somit ordentlich und sicher verstauen. Jedes Tri Angle Schärfsystem von Spyderco wird ausserdem gemeinsam mit einer auf DVD aufgezeichneten Bedienungsanleitung geliefert. Sie erklärt jeden Schritt des Schleifens ganz genau.


Das optimale Brotmesser kaufen: Darauf gilt es zu achten

Die Auswahl in der Welt der Brotmesser ist gross. Verschiedene Ausführungen, Grössen, Griffe und Materialen erschweren die Wahl. Doch mit Hilfe einiger Kriterien fällt diese deutlich leichter, und man erfreut sich lange Zeit an einem hochwertigen Messer. Zu beachten sind hauptsächlich die folgenden Punkte:


  • Grösse der Wellen
  • Länge der Klinge
  • Material und Härte der Klinge 
  • Material und Ergonomie des Griffs

Die charakteristische Form der Klinge wurde bereits erwähnt. Der Vollständigkeit halber sei an dieser Stelle noch einmal erwähnt, dass die Wellen nicht zu flach ausfallen sollten. Nur so gelingen saubere Schnitte, und die Gefahr, mit dem Messer abzurutschen, minimiert sich. 


Flache Wellen arbeiten sich gut durch weiche Krusten. Bei besonders knusprigen Broten sollte die Wahl hingegen auf ausgeprägtere Wellenschliffe fallen, damit sich die Schneide gut darin verhaken kann.


Die Länge der Klinge

Die Länge der Klinge


Zu beachten ist auch die Länge der Klinge. In der Regel bewegt sich diese zwischen 20 und 30 Zentimetern. Es gibt sogar noch längere Modelle, kürzere sind allerdings eher selten zu finden. So können auch grosse Brotlaibe problemlos mit langen sauberen Linien aufgeschnitten werden.


Im Grunde gilt, dass längere Klingen auch sauberere Schnitte ermöglichen. Die Kraft, die zum Schneiden aufgewendet werden muss, ist deutlich geringer, denn es sind weniger Schneidebewegungen notwendig. Wer ein Messer allerdings fast ausschliesslich zum Aufschneiden von Brötchen verwendet, kann auch auf kürzere Modelle zurückgreifen. 


Das Klingenmaterial

Wie bereits erwähnt, erschweren die Wellen der Klinge das Schleifen des Messers. Daher ist es umso wichtiger, Wert auf ein hochwertiges Klingenmaterial zu legen. Diese Wahl nimmt einen grossen Einfluss darauf, wie gut sich das Messer im Alltag schlägt. Das Material bestimmt auch, wie lange das Messer seinem Besitzer Freude bereitet. In der Regel bestehen Brotmesser sowie weitere Messerarten aus Edelstahl oder Kohlenstoffstahl.


Messer aus Edelstahl tragen oft auch etwas Chrom in sich, was sie sehr korrosionsbeständig macht. Kohlenstoffstahlmesser hingegen überzeugen mit ihrer harten und damit auch scharfen Klinge. Wer sich in der Welt der Messer bereits etwas auskennt, hat sicher schon einmal etwas von Damaststahl gehört. Auch dieses Material ist sehr hart und verfügt daher über eine herausragende Schnittschärfe, die von langer Dauer ist.


Brotmesser aus Damaststahl

Brotmesser aus Damaststahl


Die hohe Qualität von Damastmessern kommt aufgrund der mehreren Stahlschichten zustande, aus denen es besteht. Damaststahl ist deshalb auch als Faltstahl bekannt. Die ursprüngliche Herstellung dieses Materials gilt heute als Kunstform. Der Schmied formte rohen Stahl zu einem sehr langen Stück, das er später einmal faltete und erneut zusammenschmiedete.


Diesen Vorgang wiederholte er so lange, bis er mehrere Hundert Schichten gebildet und miteinander vereint hatte.  Dieses Herstellungsverfahren bringt einen grossen Vorteil mit sich. Jeder Rohstoff weist vereinzelt kleine Unreinheiten auf – so auch Stahl. Diese könnten sich später als Schwachstellen in der Klinge erweisen. Dank der Falttechnik verteilen sich die Unreinheiten allerdings im Material und sind damit nahezu eliminiert. 


Gleichzeitig sorgt das Verfahren dafür, dass das Endergebnis eine feinere Kristallstruktur aufweist. Das trägt ebenfalls zur Härte der entstehenden Klinge bei. Grundsätzlich muss Stahl in Feuer erhitzt werden, um formbar zu werden. Währenddessen nimmt der Rohstoff Kohlenstoff auf. Je mehr davon letztendlich im Material enthalten ist, desto härter ist es auch. Dank der Falttechnik, die bei der Produktion von Damaststahl angewendet wird, verteilt sich der Kohlenstoff in der gesamten Klinge.


So verleiht er ihr eine enorme Robustheit.  Häufig werden mehrere Stahlsorten bei der Herstellung von Brot- und weiteren Messern genutzt. Oftmals enthalten sie unterschiedliche Mengen an Kohlenstoff. Durch mechanische oder auch chemische Nachbearbeitung wird dies gern optisch hervorgehoben, sodass die einzelnen Schichten deutlich zu erkennen sind. Doch egal, auf welches Material die Wahl letztendlich fällt: Genauere Auskunft über die Härte gibt die Rockwell-Angabe.


Der Griff des Messers


Der Griff des Messers


Das Material der Klinge spielt eine sehr wichtige Rolle, doch entscheidend ist auch, wie das Brotmesser in der Hand liegt. Auch das hochwertigste Klingenmaterial führt nicht zum gewünschten Ergebnis, wenn ein minderwertiger Griff die Handhabung erschwert.


Deshalb ist auch Wert auf das Material des Griffs sowie dessen Form zu legen. Beliebt sind vor allem Exemplare mit Holzgriff, denn sie bringen eine hochwertige Optik mit sich. Ausserdem gibt es Modelle, die mit Griffen aus Metall oder Kunststoff ausgestattet sind. Doch wichtig ist weniger das Material selbst, sondern wie es verarbeitet wurde.


An die Klinge schliesst sich ein Handschutz an. Dieser verhindert, dass der Nutzer mit den Fingern zu weit nach vorn rutscht und sich gegebenenfalls verletzt. Auch bei sehr widerspenstigem Schnittgut bleibt die Benutzung somit sicher. Es folgt eine Vertiefung im Griff, dank der dieser Teil optimal mit Zeigefinger und Daumen umfasst werden kann.


Das sorgt für eine bessere Balance und damit sicherere Schnittführung. Sowohl das Material des Griffs als auch das der Klinge nimmt Einfluss auf das Gesamtgewicht des Messers. Mit schwereren Exemplaren lässt sich einfacher Druck ausüben, ohne dabei selbst viel Kraft aufwenden zu müssen. Leichtere Messer hingegen vereinfachen die Führung des Messers, sind jedoch auf einen höheren Kraftaufwand angewiesen. 


Im Grunde gilt: Je fester bzw. härter das Schnittgut ist, desto schwerer sollte das Messer sein. Umso leichter wird es dann, es zu durchtrennen und saubere Schnitte zu erzeugen.


Welche Brotmessser bietet Meister Messer?


Meister Messer stattet seine Kundinnen und Kunden mit Brotmessern verschiedenster Hersteller aus, darunter beispielsweise Cold Steel, Top Chef, Wolfgangs und Samura.

 

Das Kitchen Classics von Cold Steel ist mit einer starken Klinge aus deutschem Edelstahl 4116 ausgestattet. Dieser Stahl verfügt über ein sehr ausgewogenes Kohlenstoff-Chrom-Verhältnis, das ihm Stärke und auch Rostschutz verleiht. Daraus lassen sich sehr feine und scharfe Klingen fertigen. Deshalb kommt der Edelstahl nicht nur zur Produktion hochwertiger Küchenmesser, sondern auch von pharmazeutischen Geräten zum Einsatz.

 

Die 22.8 Zentimeter lange Klinge ist mit flachen und tieferen Wellen ausgestattet. So ermöglicht sie besonders saubere Schnitte durch noch so harte Brotkrusten. Der stabile Zy-Ex-™-Kern im Griff überträgt die Körperkraft des Anwenders optimal auf die Klinge, während der Kray-Ex™-Mantel für Komfort sorgt.

 

In der Kochmesser-Serie Forge von Böker treffen klassische Materialien auf eine dynamische Formgebung. Das Forge Wood verfügt über Griffschalen aus Ahornholz, die das durchgehende Messer umschliessen und mit drei Edelstahlnieten befestigt werden.

 

Dank der ergonomischen Griffform liegt das Messer angenehm in der Hand und lässt sich leicht führen. Die Klinge selbst besteht aus X50CrMoV15 Edelstahl – ein hochwertiger Küchenmesserstahl mit einer Härte von bis zu 56 HRC.


Warum ein Brotmesser gegenüber dem Allzweckmesser die Nase vorn hat


Warum ein Brotmesser gegenüber dem Allzweckmesser die Nase vorn hat


In jedem Haushalt sind eines oder gar mehrere Allzweckmesser zu finden. Das ist kaum verwunderlich, schliesslich sind sie vielseitig verwendbar. Schnell kommt daher die Frage auf, warum dann noch ein Brotmesser notwendig ist. Immerhin können Backwaren auch mit Allzweckmessern geschnitten werden. 


Das ist möglich, keine Frage. Doch einen sauberen Schnitt durch die harte Brotkruste und das weiche Innenleben hindurch zu tätigen, ist damit kaum machbar. Es ist ein Messer gefragt, das sicher durch die Kruste führt. Gleichzeitig muss es fein genug schneiden, um das Innere ebenfalls säuberlich zu teilen.


Ein Allzweckmesser bahnt sich nur schwer den Weg durch das knusprige Äussere des Brots. Die Gefahr, abzurutschen und sich zu verletzen, ist hoch, denn das Messer verhakt sich nicht in der Kruste. Gerade, wenn viel Druck aufgewendet wird, um den ersten Schnitt zu setzen, wäre ein Abrutschen fatal.


Weiche Backwaren, die nur eine leichte oder sehr dünne Kruste aufweisen, lassen sich unter Umständen mit einem Allzweckmesser bezwingen. Wer hingegen frisch gebackene, knusprige Brote geniessen möchte, greift lieber auf ein hochwertiges Brotmesser zurück.


Ein Geheimtipp für Minimalisten sind allerdings Allzweckmesser mit Wellenschliff, auch Tomatenmesser genannt. Durch den Wellenschliff wird jede noch so harte Brotkruste durchtrennt. Durch die aggressive Wellung wird dazu nicht einmal mehr Kraft benötigt, als es mit den meist viel schwereren Brotmessern der Fall ist. 


Um eine Scheibe Brot abzuschneiden, benötigt man aber mit dem Allzweckmesser mehr Sägebewegungen als mit dem längeren Brotmesser. Deshalb ist, zumindest im professionellen Bereich, ein gutes Brotmesser sicher zu bevorzugen.


Wer sich aber nicht extra ein Brotmesser zulegen will, jedoch nicht auf die Bequemlichkeit eines gewellten Schliffs verzichten will, ist mit einem Allzweckmesser mit Wellenschliff gut bedient. Unser persönlicher Tipp: Das Allzweckmesser aus der Kitchen Classics Serie von Cold Steel, welches bei uns des Öfteren als Brotmesser zum Einsatz kommt.


Das Messer richtig reinigen und aufbewahren

Ist das perfekte Brotmesser gefunden, kommt die Frage auf, wo es fortan Platz finden soll. In den meisten Haushalten liegen sämtliche Messer in einer Besteckschublade. Doch diese bietet nicht ausreichend Schutz. In der Schublade stossen die Messer unentwegt aneinander und können sich so gegenseitig beschädigen.


Je mehr Messer das Fach füllen, desto unübersichtlicher wird es ausserdem. Immer wieder muss darin gewühlt werden, bis das gewünschte Messer endlich gefunden ist. Die Gefahr, dass die Messer Schaden nehmen, steigt und steigt. Doch das lässt sich glücklicherweise vermeiden.


Ein Messerblock ist die bessere Wahl zur Aufbewahrung. Dort verweilt das Messer getrennt von den anderen Messern. Die Trennung sorgt dafür, dass die einzelnen Produkte vor Berührungen geschützt sind. Da der Messerblock aus Holz besteht, entstehen dadurch an den metallenen Messern keinerlei Beschädigungen. Hinzu kommt, dass ein edler Messerblock ein wahrer Blickfang in jeder gut sortierten Küche ist.


Messerblöcke kommen in verschiedenen Ausführungen daher. Die klassischen Exemplare sind mit Schächten versehen. Dazu kommen magnetische Blöcke und auch Ständer oder Leisten, an denen die Messer sicher haften.


Einige Hersteller, wie beispielsweise Böker oder Samura, haben auch Messerblöcke in ihrem Sortiment, die mit flexiblen Plastikstäben befüllt sind. Auf welche Ausführung auch immer die Wahl fällt: Sie alle sorgen dafür, dass Messer und andere Küchenhelfer keinen Schaden nehmen. 


Messerblöcke sind bei Meister Messer befüllt und unbefüllt erhältlich. Wer bereits erworbene Messer verstauen möchte und sich deshalb für einen unbestückten Block entscheidet, achtet unbedingt auf die Schächte. Nur wenn sie gross genug sind, lassen sich schon vorhandene Brotmesser und Co. sicher darin verstauen.


Messerblöcke von Cold Steel bei Meister Messer


Cold Steel bei Meister Messer


Es ist Zeit für frischen Wind im eigenen Messer-Repertoire? Das gelingt beispielsweise mit dem Kitchen Classics Küchenmesserset, das samt Messerblock daherkommt. Hochwertig, verlässlich und stark – das sind die Messer von Cold Steel.

 

Klare Linien und präzise Schliffe machen die Produkte des Messerproduzenten aus, dessen Geschichte in Brasilien begann. Der Gründer Lynn C. Thompson lebte als Kind auf einer brasilianischen Farm. Dort lernte er schon früh, dass Messer wichtige Alltagshelfer sind.

 

Aber ihre Qualität liess in seinen Augen zu wünschen übrig. Daran wollte er etwas ändern und rief 1980 sein Unternehmen Cold Steel Incorporated ins Leben. Der Messermacher spezialisierte sich auf die Fertigung besonders scharfer und robuster Klingen und machte sich damit weltweit einen Namen.

 

Im Kitchen Classics Küchenmesserset sind sechs Steakmesser sowie jeweils ein Rüst-, Ausbein-, Allzweck-, Koch- und Tranchiermesser enthalten. Natürlich darf auch ein Brotmesser nicht fehlen. Die rasiermesserscharfen Klingen bestehen aus deutschem 4116 Edelstahl. Dieser kohlenstoffreiche Stahl ist bekannt für seine Korrosionsbeständigkeit, Robustheit und Kantenfestigkeit. Jede Klinge wurde erst eisgehärtet, anschliessend tieftemperaturbehandelt und zu guter Letzt präzise geschliffen.

 

Hinzu kommen Griffe aus langlebigem, stabilem Zy-Ex™. Diese wurden mit einer weicheren, lebensmittelechten Schicht aus Kray-Ex™ ummantelt. So entstanden Griffe, die sicheren Halt bieten, angenehm in der Hand liegen und sich ausserdem leicht reinigen lassen.


In welchen Messerblöcken von Böker können Brotmesser und Co. Platz finden?


Über 150 Jahre Firmengeschichte stecken in den Messern von Böker. Unverwechselbar ist auch das Logo: der alte, majestätische Kastanienbaum, der seinen Schatten auf die erste Fabrik warf. Das erwies sich vor allem dann als praktisch, als Böker expandierte und auch im Ausland Erfolge feierte.

 

Dort tat man sich schwer, den Firmennamen richtig auszusprechen. Doch das Logo erkannte jeder. Bis heute verlässt kein Böker-Messer die Manufaktur ohne das Kastanienbaum-Siegel. Das gilt natürlich auch für die Messerblöcke.

 

Im Messerblock Circle, welcher in den Ausführungen Black, Makassar und Olive erhältlich ist, finden Messer in handelsüblichen Grössen Platz. Um genau zu sein, landen sie nicht im, sondern am Block. Er ist mit Magneten ausgestattet, sodass die Messer an seiner Aussenseite haften bleiben, ohne Schaden zu nehmen.


Messerblöcken von Böker


Der Messerblock besteht aus insgesamt sieben Stelen, die aus Holz gefertigt sind. Sechs davon sind in einem Halbkreis angeordnet, die siebte Stele ist in der Mitte platziert. Allesamt sind auf einer stabilen Bodenplatte aus Massivholz befestigt. Sieben Messer können daran ihr neues Zuhause finden. Dort sind sie sicher verstaut und jederzeit griffbereit.


Wie reinigt man ein Brotmesser richtig?

Einige Brotmesser sind spülmaschinengeeignet. Doch wer sie per Hand reinigt, wird länger Freude daran haben. Auch wenn die Spülmaschine ein praktischer Alltagshelfer ist und Mühe und Zeit spart, ist sie nicht immer die beste Wahl. Es besteht die Gefahr, dass die Messer schneller stumpf werden und in einigen Fällen sogar rosten. Aber warum ist das so?

 

Spülmittel, Klarspüler und Salze landen in der Spülmaschine, damit das Geschirr sauber und glänzend wieder herauskommt. Doch sie alle haben eines gemeinsam: Sie enthalten Säuren, Laugen und Salze. Diese aggressiven Bestandteile widmen sich nicht nur Verschmutzungen, sondern können auch verschiedene Metalle angreifen. Tritt dieser Fall ein, kommt es zu einer chemischen Reaktion, die die Messerschneiden ausbluten lassen.

 

Es zeigen sich kleine braune Flecken, die einen ersten Hinweis darauf geben, dass die Korrosion bereits begonnen hat. Mit der Zeit werden sie immer grösser und vermehren sich. Am Messerblatt leidet nur die Optik darunter. An der feinen Schneide hingegen macht sich die zunehmende Porosität deutlicher bemerkbar, und das Material kann leicht aufbrechen. Infolgedessen wird das Messer stumpf.

 

Und noch ein weiterer Faktor trägt dazu bei, dass Brotmesser im Geschirrspüler an Schärfe verlieren können. In der Maschine kommen sie – genau wie in der Schublade – mit anderen Besteckteilen in Kontakt. Unter Umständen stossen sie aneinander, oder es entsteht Reibung. Sowohl die Klinge des Brotmessers als auch das restliche Besteck könnten dadurch leicht beschädigt werden.


Messer in höchster Qualität bei Meister Messer


Ein hochwertiges Brotmesser darf in keiner gut ausgestatteten Küche fehlen. Damit gelingen fein säuberliche Schnitte, und jedes frisch gebackene Brot wird auch optisch zum Genuss. Das Durchtrennen der knusprigen Kruste und der charakteristische Duft, den das aufgeschnittene Brot aussendet, werden zum kulinarischen Highlight des Tages.

 

Bei der Auswahl des optimalen Messers steht Dir Meister Messer gern zur Seite. Nimm dazu telefonisch oder per E-Mail Kontakt auf oder stöbere durch den Onlineshop.


Sie wollen das richtige Produkt finden? Hier finden Sie schnell einige Empfehlungen von uns:

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