Mit dem richtigen Brotmesser macht das Brot schneiden Spass
Mittwoch, 20. Januar 2021

Mit dem richtigen Brotmesser macht das Brot schneiden Spass

Dem Duft von frischem Brot, der durch die Wohnung strömt, ist nur schwer zu widerstehen. Das lässt sich auch statistisch belegen. Jeder Schweizer isst im Schnitt ungefähr 18 kg Brot pro Jahr. Bekanntermassen speist auch das Auge mit. Eine säuberlich geschnittene Scheibe Brot schmeckt besonders gut.


Deshalb darf ein Utensil in keiner Küche fehlen: das Brotmesser. Es durchtrennt das knusprige Äussere verlässlich und sicher, und auch das weiche Innere wird fein zerteilt. Doch um das Nutzererlebnis perfekt zu machen, gilt es, bei der Auswahl aufmerksam zu sein. Was ein Brotmesser besonders macht und auf welche Kriterien es beim Kauf zu achten gilt, ist im Folgenden zu erfahren.


Das macht den Charakter eines Brotmessers aus

Was beim Anblick eines Brotmessers natürlich sofort ins Auge springt, ist der Wellenschliff der Klinge. Seine Optik erinnert etwas an ein Sägeblatt, weshalb auch Bezeichnungen wie Brotsäge oder Sägemesser recht geläufig sind. 


Diese Vorteile bietet der Wellenschliff


Diese Vorteile bietet der Wellenschliff


Dank des Wellenschliffs weist die Klinge des Messers nur wenige Berührungspunkte mit dem zu schneidenden Lebensmittel auf. Demzufolge ist der Druck an diesen Punkten deutlich höher. Er verteilt sich nicht auf die gesamte Länge. Das ist ein Unterschied gegenüber Schneiden, die in vollem Kontakt mit dem Schnittgut stehen.


Die kleinen Schneidezähne des Messers sind leicht nach hinten gekrümmt. Daher treffen sie in einem steileren Winkel auf das Brot und können so tiefer darin eindringen. Im Grunde erzeugt das Messer viele kleine Risse. Es übt keinen geraden Schnitt aus, so wie man es von geraden Klingen gewohnt ist. 


Dank seiner bogenförmigen Gestaltung verursacht das Brotmesser nicht nur bei der Vorwärts-, sondern auch bei der Rückwärtsbewegung Risse. Diese werden erst durch den Wiederholvorgang der Schneidebewegung miteinander verbunden, und eine Schnittlinie entsteht.


Messer mit Wellenschliff eignen sich für sämtliches Schnittgut, das über eine robuste Schale und ein weiches Innenleben verfügt. Dazu gehören nicht nur Brote, sondern auch grösseres Gemüse und Obst. Die Schneide des Messers dringt sofort in das Schnittgut ein, was die Gefahr des Abrutschens deutlich verringert.


Wichtig ist, dass die Wellen der Klinge nicht zu tief, aber auch nicht zu flach sind. Sind sie zu tief, kann sich das Messer im Brot und weiterem Schnittgut verhaken. Dann wird es schwer, die Klinge wieder daraus zu lösen. Zu flache Wellen, die nicht nur durch den Schliff selbst, sondern auch durch Abnutzung entstehen, bergen die Gefahr, abzurutschen. Damit das nicht passiert, sollte immer darauf geachtet werden, dass das Messer regelmässig geschliffen wird. 


So wird das Messer richtig geschliffen

So wird das Messer richtig geschliffen


Zum Schleifen vertraut man das Messer entweder einem Profi in einer Schleiferei an oder kümmert sich selbst darum. Doch aufgrund des besonderen Schliffs gestaltet sich dies etwas schwieriger als bei einem Messer mit einer herkömmlichen Klinge. Notwendig ist dafür ein Wetzstein oder ein Schleifstab. 


Das Messer wird nicht mit der gesamten Klinge über das gewählte Werkzeug gezogen. Jede Welle ist einzeln zu bearbeiten. Deshalb ist es wichtig, einen Schleifstab zu wählen, der genau zur Grösse des Messers passt. Wer dennoch die gesamte Klinge darüber zieht, könnte die Wellen flach abschleifen und nimmt dem Messer somit seine Qualität.


Das optimale Brotmesser kaufen: Darauf gilt es zu achten

Die Auswahl in der Welt der Brotmesser ist gross. Verschiedene Ausführungen, Grössen, Griffe und Materialen erschweren die Wahl. Doch mit Hilfe einiger Kriterien fällt diese deutlich leichter, und man erfreut sich lange Zeit an einem hochwertigen Messer. Zu beachten sind hauptsächlich die folgenden Punkte:


  • Grösse der Wellen
  • Länge der Klinge
  • Material und Härte der Klinge 
  • Material und Ergonomie des Griffs

Die charakteristische Form der Klinge wurde bereits erwähnt. Der Vollständigkeit halber sei an dieser Stelle noch einmal erwähnt, dass die Wellen nicht zu flach ausfallen sollten. Nur so gelingen saubere Schnitte, und die Gefahr, mit dem Messer abzurutschen, minimiert sich. 


Die Länge der Klinge

Die Länge der Klinge

Zu beachten ist auch die Länge der Klinge. In der Regel bewegt sich diese zwischen 20 und 30 Zentimetern. Es gibt sogar noch längere Modelle, kürzere sind allerdings eher selten zu finden. So können auch grosse Brotlaibe problemlos mit langen sauberen Linien aufgeschnitten werden.


Im Grunde gilt, dass längere Klingen auch sauberere Schnitte ermöglichen. Die Kraft, die zum Schneiden aufgewendet werden muss, ist deutlich geringer, denn es sind weniger Schneidebewegungen notwendig. Wer ein Messer allerdings fast ausschliesslich zum Aufschneiden von Brötchen verwendet, kann auch auf kürzere Modelle zurückgreifen. 


Das Klingenmaterial

Wie bereits erwähnt, erschweren die Wellen der Klinge das Schleifen des Messers. Daher ist es umso wichtiger, Wert auf ein hochwertiges Klingenmaterial zu legen. Diese Wahl nimmt einen grossen Einfluss darauf, wie gut sich das Messer im Alltag schlägt. Das Material bestimmt auch, wie lange das Messer seinem Besitzer Freude bereitet. In der Regel bestehen Brotmesser sowie weitere Messerarten aus Edelstahl oder Kohlenstoffstahl.


Messer aus Edelstahl tragen oft auch etwas Chrom in sich, was sie sehr korrosionsbeständig macht. Kohlenstoffstahlmesser hingegen überzeugen mit ihrer harten und damit auch scharfen Klinge. Wer sich in der Welt der Messer bereits etwas auskennt, hat sicher schon einmal etwas von Damaststahl gehört. Auch dieses Material ist sehr hart und verfügt daher über eine herausragende Schnittschärfe, die von langer Dauer ist.


Brotmesser aus Damaststahl

Brotmesser aus Damaststahl

Die hohe Qualität von Damastmessern kommt aufgrund der mehreren Stahlschichten zustande, aus denen es besteht. Damaststahl ist deshalb auch als Faltstahl bekannt. Die ursprüngliche Herstellung dieses Materials gilt heute als Kunstform. Der Schmied formte rohen Stahl zu einem sehr langen Stück, das er später einmal faltete und erneut zusammenschmiedete.


Diesen Vorgang wiederholte er so lange, bis er mehrere Hundert Schichten gebildet und miteinander vereint hatte.  Dieses Herstellungsverfahren bringt einen grossen Vorteil mit sich. Jeder Rohstoff weist vereinzelt kleine Unreinheiten auf – so auch Stahl. Diese könnten sich später als Schwachstellen in der Klinge erweisen. Dank der Falttechnik verteilen sich die Unreinheiten allerdings im Material und sind damit nahezu eliminiert. 


Gleichzeitig sorgt das Verfahren dafür, dass das Endergebnis eine feinere Kristallstruktur aufweist. Das trägt ebenfalls zur Härte der entstehenden Klinge bei. Grundsätzlich muss Stahl in Feuer erhitzt werden, um formbar zu werden. Währenddessen nimmt der Rohstoff Kohlenstoff auf. Je mehr davon letztendlich im Material enthalten ist, desto härter ist es auch. Dank der Falttechnik, die bei der Produktion von Damaststahl angewendet wird, verteilt sich der Kohlenstoff in der gesamten Klinge.


So verleiht er ihr eine enorme Robustheit.  Häufig werden mehrere Stahlsorten bei der Herstellung von Brot- und weiteren Messern genutzt. Oftmals enthalten sie unterschiedliche Mengen an Kohlenstoff. Durch mechanische oder auch chemische Nachbearbeitung wird dies gern optisch hervorgehoben, sodass die einzelnen Schichten deutlich zu erkennen sind. Doch egal, auf welches Material die Wahl letztendlich fällt: Genauere Auskunft über die Härte gibt die Rockwell-Angabe.


Der Griff des Messers


Der Griff des Messers


Das Material der Klinge spielt eine sehr wichtige Rolle, doch entscheidend ist auch, wie das Brotmesser in der Hand liegt. Auch das hochwertigste Klingenmaterial führt nicht zum gewünschten Ergebnis, wenn ein minderwertiger Griff die Handhabung erschwert.


Deshalb ist auch Wert auf das Material des Griffs sowie dessen Form zu legen. Beliebt sind vor allem Exemplare mit Holzgriff, denn sie bringen eine hochwertige Optik mit sich. Ausserdem gibt es Modelle, die mit Griffen aus Metall oder Kunststoff ausgestattet sind. Doch wichtig ist weniger das Material selbst, sondern wie es verarbeitet wurde.


Messer mit ergonomischem Griff liegen besonders gut in der Hand. An die Klinge schliesst sich ein Handschutz an. Dieser verhindert, dass der Nutzer mit den Fingern zu weit nach vorn rutscht und sich gegebenenfalls verletzt. Es folgt eine Vertiefung im Griff, dank der dieser Teil optimal mit Zeigefinger und Daumen umfasst werden kann.


Das sorgt für eine bessere Balance und damit sicherere Schnittführung. Sowohl das Material des Griffs als auch das der Klinge nimmt Einfluss auf das Gesamtgewicht des Messers. Mit schwereren Exemplaren lässt sich einfacher Druck ausüben, ohne dabei selbst viel Kraft aufwenden zu müssen. Leichtere Messer hingegen vereinfachen die Führung des Messers, sind jedoch auf einen höheren Kraftaufwand angewiesen. 


Warum ein Brotmesser gegenüber dem Allzweckmesser die Nase vorn hat


Warum ein Brotmesser gegenüber dem Allzweckmesser die Nase vorn hat


In jedem Haushalt sind eines oder gar mehrere Allzweckmesser zu finden. Das ist kaum verwunderlich, schliesslich sind sie vielseitig verwendbar. Schnell kommt daher die Frage auf, warum dann noch ein Brotmesser notwendig ist. Immerhin können Backwaren auch mit Allzweckmessern geschnitten werden. 


Das ist möglich, keine Frage. Doch einen sauberen Schnitt durch die harte Brotkruste und das weiche Innenleben hindurch zu tätigen, ist damit kaum machbar. Es ist ein Messer gefragt, das sicher durch die Kruste führt. Gleichzeitig muss es fein genug schneiden, um das Innere ebenfalls säuberlich zu teilen.


Ein Allzweckmesser bahnt sich nur schwer den Weg durch das knusprige Äussere des Brots. Die Gefahr, abzurutschen und sich zu verletzen, ist hoch, denn das Messer verhakt sich nicht in der Kruste. Gerade, wenn viel Druck aufgewendet wird, um den ersten Schnitt zu setzen, wäre ein Abrutschen fatal.


Das Messer richtig reinigen und aufbewahren

Ist das perfekte Brotmesser gefunden, kommt die Frage auf, wo es fortan Platz finden soll. In den meisten Haushalten liegen sämtliche Messer in einer Besteckschublade. Doch diese bietet nicht ausreichend Schutz. In der Schublade stossen die Messer unentwegt aneinander und können sich so gegenseitig beschädigen.


Ein Messerblock ist die bessere Wahl zur Aufbewahrung. Dort verweilt das Messer getrennt von den anderen Messern. Die Trennung sorgt dafür, dass die einzelnen Produkte vor Berührungen geschützt sind. Da der Messerblock aus Holz besteht, entstehen dadurch an den metallenen Messern keinerlei Beschädigungen.


Einige Brotmesser sind spülmaschinengeeignet. Doch wer sie per Hand reinigt, wird länger Freude daran haben. In der Maschine kommen sie – genau wie in der Schublade – mit anderen Besteckteilen in Kontakt. Unter Umständen stossen sie aneinander, oder es entsteht Reibung. Sowohl die Klinge des Brotmessers als auch das restliche Besteck könnten dadurch leicht beschädigt werden.


Messer in höchster Qualität bei Meister-Messer

Ein hochwertiges Brotmesser darf in keiner gut ausgestatteten Küche fehlen. Damit gelingen fein säuberliche Schnitte, und jedes frisch gebackene Brot wird auch optisch zum Genuss. Bei der Auswahl des optimalen Messers steht Dir Meister-Messer gern zur Seite. Nimm dazu telefonisch oder per E-Mail Kontakt auf oder stöbere durch den Onlineshop.



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