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So führt man das Kubotan als Tactical Pen ganz legal mit sich


Bei einem Kubotan handelt es sich um einen Metallgegenstand, der vor allem in asiatischen Kampfsportarten eingesetzt wird. Hier stellt sich immer wieder die Frage, ob man den kleinen Stab als Waffe betrachten muss oder nicht. Wir stellen den Kubotan vor, erläutern die rechtliche Situation und erklären, wie man ihn legal mit sich führen kann.

Was ist ein Kubotan und wie wird er eingesetzt?

Der Kubotan ist eine Nahkampfwaffe, die in verschiedenen, vor allem asiatischen, Kampfsportarten zum Einsatz kommt. Es handelt sich im Prinzip um einen kurzen Stock von 13 bis 15 cm Länge und einer Dicke zwischen einem und 2,5 cm. Er wird unter anderem aus Metall, meist Aluminium, aus Holz oder auch aus Kunststoff hergestellt. Häufig trägt man es als Schlüsselhänger, wozu es mit einer entsprechenden Öse ausgestattet ist.

Die meisten Kubotan sind an ihrer Oberfläche mit Rillen versehen. Diese sorgen für einen guten und stabilen Griff. In den USA und in anderen Ländern wird die Handwaffe auch als Palm Stick bezeichnet.

Bei der Verwendung der kleinen Nahkampfwaffe kommen verschiedene Schlagvarianten zum Einsatz. Auch die Art und Weise, wie die Kubotan gegriffen werden, ist unterschiedlich. Im Idealfall ragen sie, wenn sie mit der Hand umschlossen werden, an jeder Seite ein wenig heraus.

Dies ist erforderlich, weil man den Palm Stick vor allem nutzt, um damit gezielt Schmerzreize auszulösen. Man schlägt damit zum Beispiel auf bestimmte Nervenpunkte, auf die Gelenke von Schulter oder Hand, auf den Ellbogen oder auch auf die Rippen. Das Ziel besteht dabei darin, einen Schmerz auszulösen, der einen Angreifer davon abhält, seinen Angriff fortzusetzen. Hierzu gibt es sowohl Varianten mit spitzen als auch mit gerundeten Enden. Diese unterscheiden sich natürlich in Bezug auf ihren Wirkungsgrad.

Kubotan sind heute auf der ganzen Welt verbreitet und an keine bestimmten Länder oder Regionen gebunden. In bestimmten Kampfkunstarten werden Schüler gezielt auf den Umgang mit der kleinen Nahkampfwaffe trainiert. Dieses Training ist auch tatsächlich nötig, wenn man die Selbstverteidigungswirkung voll ausschöpfen will.

Eine interessante Variante ist der sogenannte Tactical Pen. Hierbei haben wir es eigentlich mit einem Schreibgerät zu tun, das aber in Form und Funktion die Aufgaben eines Palm Sticks übernehmen kann. Die Besonderheiten des Tactical Pen erläutern wir im weiteren Verlauf dieses Artikels.

Ursprünglich als Selbstverteidigungswaffe in den USA entwickelt

Interessant ist, dass die kleine Waffe in Form eines Schlüsselanhängers in den USA von Takayuki Kubota entwickelt wurde. Sie verdankt ihrem Erfinder also auch ihren Namen, der bereits im Jahr 1974 als Marke offiziell geschützt wurde. Gedacht war der Kubotan dabei ursprünglich als Verteidigungswaffe für Polizistinnen in Los Angeles.

Eine der Stärken dieser Form der Verteidigung besteht darin, dass sie auch gegen körperlich deutlich überlegene Gegner erfolgreich eingesetzt werden kann. Hierzu ist es allerdings erforderlich, dass man sich mit der richtigen Verwendung der Verteidigungswaffe vertraut macht.

Man muss nicht nur wissen, wie die Handhabung optimal verläuft und wie man die Hebelwirkung ausnutzen kann, um die eigene Kraft zu verstärken. Man muss auch die empfindlichen Stellen beim Gegner kennen. Trifft man diese gezielt mit der kleinen Waffe, dann kann man sich der Wirkung gewiss sein. Ein solcher Einsatz setzt allerdings Übung voraus.

Kubotan – welche Varianten gibt es?

Kubotan ist nicht gleich Kubotan. In den verschiedensten Ausführungen ist er erhältlich. Werfen wir einen Blick auf die gängigen Varianten:

Kubotan als Schlüsselanhänger

Am weitesten verbreitet ist der Kubotan als Schlüsselanhänger. Beim Design ist der Kunde völlig frei. Ob mit spitzem oder rundem Ende, glatt oder gewellt, schlicht in Silber oder auffällig in Pink – die Schlüsselanhänger-Version erfindet sich ständig neu.

Besonders praktisch: Kommt der Kubotan nicht gerade zur Selbstverteidigung zum Einsatz, dient er als Schlüsselanhänger. Der Kunde erhält ein funktionales 2-in-1-Modell.

Tactical Pen – der Kubotan als Kugelschreiber

Beim Tactical Pen ist der Name Programm: Er eignet sich nicht nur als Selbstverteidigungswaffe, sondern auch als Kugelschreiber. Das erklärt auch seine Unauffälligkeit. Auf den ersten Blick ist das Gadget nicht zu erkennen, vor allem nicht für Laien. Es wirkt wie ein klassischer Kugelschreiber.

Gerade in Notsituationen macht sich die Unauffälligkeit bezahlt. Gerät das Opfer in Bedrängnis, greift es vorsichtshalber zum Tactical Pen. Selbst, wenn ihn der potenzielle Täter bemerkt, schöpft er noch keinen Verdacht. Ist doch nur ein harmloser Kugelschreiber. Bei anderen Selbstverteidigungswaffen ist dies nicht immer der Fall – beim Pfefferspray zum Beispiel. Womöglich erkennt der Angreifer die kleine Waffe, fühlt sich bedroht und nimmt sie dem Opfer ab. Plötzlich ist es ihm schutzlos ausgeliefert.

Auch als Glasbrecher hat sich der raffinierte Kugelschreiber längst bewährt. Ein Beispiel: Sie haben sich ausgesperrt. Zu allem Übel ist es mitten in der Nacht. Den Schlüsseldienst können Sie auch nicht erreichen. Was tun Sie? Im Notfall können Sie mit dem Tactical Pen die Scheibe einschlagen.

Ein zweites Beispiel: Vor Ihnen ist ein Unfall passiert. Offenbar ist der Fahrer bewusstlos. Die Tür können Sie auch nicht öffnen. Gut, dass Sie Ihren Tactical Pen bei sich tragen. Mit ihm können Sie die Autoscheibe einschlagen und den Verletzten im Ernstfall aus dem Wagen ziehen.

Kubotan als Kombinationswaffe

Manche Ausführungen kombinieren gleich mehrere Selbstverteidigungswaffen in einem Gerät – zum Beispiel der Kubotan mit integriertem Teleskopschlagstock. Grosser Beliebtheit erfreut sich auch die Kombination aus Kubotan und Pfefferspray mit austauschbaren Spray-Katuschen.

Koppo Stick, der handlich Kubotan

Eine einfache und sichere Handhabung garantiert der sogenannte Koppo Stick. er verfügt über ein bis zwei Schlaufen, in denen entweder die ganze Hand oder zwei Finger Platz finden. Für den Ernstfall ist das clevere Extra unverzichtbar. Ist die Hand in den Schlaufen fixiert, kann ihr der Kubotan schwerer entgleiten. Er bleibt dort, wo er hingehört. Ein weiterer Vorzug: Für den Angreifer hat der Koppo Stick einen grossen Nachteil: Da die Waffe fest mit der Hand verbunden ist, kann er sie nur schwer an sich reissen.

Wie benutze ich einen Kubotan?

Der Kubotan ist eine effektive Waffe zur Selbstverteidigung – vorausgesetzt, Sie gehen richtig mit ihm um.

Tragen Sie den kleinen Abwehrstick in der Faust. Bestenfalls steht er an beiden Seite ein wenig über. Im Falle eines Angriffs schlagen Sie zu. Doch wo ist nun der Unterschied zu einem normalen Faustschlag? Der Kubotan dient als Schlagverstärker. Anders als bei Schlägen mit den Handballen oder Fäusten projiziert er die Schlagenergie auf eine deutlich kleinere Fläche. So ist ein heftiger und schmerzhafter Schlag auf nahezu alle Körperregionen möglich, speziell auf wichtige Muskeln, Gelenke, Knochen und Nervenpunkte.

Welche Wirkung erzielt der Kubotan?

Ein starker Schlag kann beim Gegenüber eine heftige Schmerzreaktion auslösen. Bei massiver Krafteinwirkung kommen selbst Muskeln und Knochen zu Schaden. Besonders anfällig sind Körperregionen wie Gesicht, Schlüsselbein und Brust. Dasselbe trifft auf die Handflächen und den Intimbereich zu.

Für eine zuverlässige Selbstverteidigung bietet sich ein regelmässiges Training an. Hier lernen Sie altbewährte Kubotan-Techniken sowie die empfindlichsten Druckpunkte des menschlichen Körpers kennen.

Wann kommt der Kubotan zum Einsatz?

Der flexible Abwehrstick eignet sich für sämtliche Selbstverteidigungssituationen. Dank seiner leichten und kompakten Form ist er ein unauffälliger Begleiter im Alltag. Ob auf dem Weg zur Arbeit, beim nächtlichen Spaziergang oder zum Einkaufen – immer und überall ist er einsatzbereit. Selbst beim Joggen schützt er Sie vor potenziellen Angreifern. Mühelos passt er in die Tasche der Funktionsjacke oder Sporthose.

Die ideale Wahl treffen Jogger mit Tactical Pens oder Kubotan-Schlüsselanhängern. Diese sind nicht nur erstaunlich dezent, sondern lassen sich auch noch einfach mit einem Stick an der Sportkleidung fixieren.

Gegen aggressive Tiere aber kommt der Kubotan an seine Grenzen. Für dieses Verteidigungsszenario empfehlen Sicherheitsexperten Pfeffersprays oder Kombiwaffen.

Der Kubotan – eine Selbstverteidigungswaffe im Aufstieg

Der Kubotan ist eine relativ junge Selbstverteidigungswaffe. Erst seit Ende des 20. Jahrhunderts gilt er als geschützte Marke. Doch das tut seiner Popularität keinen Abbruch. Mittlerweile hat er einen bemerkenswerten Aufstieg hinter sich.

Auch Polizisten und Ordnungskräfte setzen verstärkt auf die raffinierte Verteidigung des Kubotans. Vor allem die aussergewöhnliche Schlagkraft wissen sie im Dienst zu schätzen. Ein weiterer Pluspunkt: Selbst in grossen Menschenmengen, wo oft der Platz für den Schlagstock fehlt, tut der Kubotan seinen Dienst. Speziell zur Fixierung und zum Abtransport von Unruhestiftern und Angreifern vertrauen Experten auf die Präzision und Kraft des handlichen Abwehrsticks.

Wie viel kostet der Kubotan?

Selbstverteidigung muss nicht teuer sein. Der Kubotan beweist es. Neben seiner technischen Finesse und seinen vielfältigen Einsatzgebieten zeichnet sich der schmale Abwehrstick auch durch seinen vergleichsweise niedrigen Preis aus.

Die günstigsten Modelle gibt es schon ab wenigen CHF. Doch auch die gehobene Variante mit durchdachten Extras wie stabilen Gürtelclips und auswechselbaren Minen bewegt sich im preislichen Rahmen. Schon unter 50 CHF ist sie erhältlich.

Ist der Kubotan im rechtlichen Sinn eine Waffe?

Der Kubotan kann nicht eindeutig zu einer bestimmten Kategorie von herkömmlichen Waffen gezählt werden. Während man genau weiss, wie sich die rechtliche Situation darstellt, wenn es zum Beispiel um Schusswaffen geht, herrscht in Bezug auf den kleinen Metallstab bei vielen Menschen Unsicherheit. Hierbei steht die Frage im Raum, ob man die eher exotische Waffe unbehelligt mit sich herumtragen kann oder ob man sich dadurch strafbar macht und unter Umständen in ernsthafte Schwierigkeiten mit Polizei und Behörden gerät.

Es ist ganz offensichtlich, dass sich der kleine Metallstab als Waffe einsetzen lässt. Gerade als geübter Anwender kann man damit erheblich Verletzungen auslösen. Auf der anderen Seite lässt sich annähernd jeder Gegenstand, von vergleichbarer Form und Härte, als Waffe verwenden. Betrachten wir die rechtliche Situation in der Schweiz ein wenig näher. Hierbei geht es vor allem um die Frage, ob man den Metallstab bei sich tragen und einsetzen darf.

Hierzulande gilt das Kubotan eindeutig als Waffe. Es wird zu den Geräten gezählt, die dazu bestimmt sind, Menschen zu verletzen und fällt damit in dieselbe Kategorie wie zum Beispiel Schlagstöcke, Wurfsterne, Schlagringe oder Nunchakus. Entsprechend gilt hier ein Verbot im Sinne des Waffengesetzes. Es ist nicht erlaubt, es mit sich zu führen. Wird man, zum Beispiel im Rahmen einer Polizeikontrolle, mit dem Gegenstand angetroffen, dann wird dies zu entsprechenden rechtlichen Konsequenzen führen.

Der Tactical Pen als legale Alternative

Wir haben den Tactical Pen bereits als interessante und vor allem legale Alternative zum Palm Stick erwähnt. Hierbei wird darauf gesetzt, dass sich viele Gegenstände vergleichbar einsetzen lassen, wenn sie eine geeignete Form aufweisen. Bei einem Tactical Pen ist dies eindeutig der Fall. Zusätzlich bietet er den Vorteil, dass man ihn als sehr robustes und widerstandsfähiges Schreibgerät verwenden kann.

Tactical Pens gibt es heute in vielen verschiedenen Ausführungen. Diese unterscheiden sich vor allem in Bezug auf die Grösse, die Form und die Farbe voneinander. Meistens ist ein Tactical Pen mit einer verschraubbaren Kappe ausgestattet. Dies verhindert, dass sich die Kappe versehentlich lösen kann. Manche Tactical Pens sind mit speziellen Glasbrechern oder mit einer Vorrichtung zum Zerschneiden von Sicherheitsgurten ausgestattet. So können Sie auch in Unfallsituationen eingesetzt werden, um sich selbst oder andere Personen zu befreien.

Bei hochwertigen Tactical Pens kommt mitunter Titanlegierungen zum Einsatz. Auch andere hochwertige Leichtmetalle dienen häufig als Material und sorgen für eine hohe Steifigkeit und Stabilität.

Der Tactical Pen ist in der Schweiz legal und kann frei mitgeführt werden. Allerdings hat es natürlich empfindliche Folgen, wenn man den Stift als Angriffswaffe einsetzt und dadurch Menschen verletzt. Verwendet man den Tactical Pen dagegen auf angemessene Weise in einer Selbstverteidigungssituation, dann ist das legal.

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09 Dezember, 2019

Das Samuraischwert - Machtsymbol und Waffe in einem

Samuraischwert: Geschichte, Informationen und Tipps zum Kauf.

Ein Samuraischwert, das auch als Katana bekannt ist, ist nicht nur wegen seiner eleganten Optik beliebt. Es spiegelt auch eine lange Tradition japanischer Krieger und ihre Werte wider. Erfahren Sie mehr über das berühmte Samuraischwert, seine Geschichte und seine Funktion. Ausserdem geben wir Ihnen in diesem Beitrag Tipps, was beim Kauf von einem Samuraischwert besonders wichtig ist.



Die weltberühmten Schwerter der Samurai


Die Samurai («Diener» oder «Begleiter») sind als japanische Krieger des vorindustriellen Japans weltberühmt. Die Samurai-Kaste war im 12. Jahrhundert entstanden, als die japanischen Clans der Taira und der Minamoto gegeneinander gekämpft hatten. Die Zugehörigkeit zu dieser Kaste wurde vererbt und die Samurai wurden von ihrer frühen Kindheit an in der Kriegskunst und dem Umgang mit Waffen ausgebildet. Dazu zählte neben dem Schwertkampf auch das Bogenschiessen. Auch Fechten, Speerkampf und Jui Jitsu mussten die jungen Samurai erlernen. Auf der ganzen Welt verbindet man mit den Samurai jedoch vor allem das Samuraischwert mit seiner schmalen, scharfen Klinge.


Wenn man von den Schwertern der Samurai spricht, meint man meist das traditionelle Langschwert der japanischen Krieger. Es ist auch unter der Bezeichnung Katana bekannt. Ausser dem Katana verwendeten die Samurai natürlich noch andere Arten von Schwertern. Das Katana ist aber wohl das berühmteste Samuraischwert. Beim Katana handelt es sich um ein langes Schwert mit nach hinten gebogener einschneidiger Klinge von mindestens 60,6 cm Länge. Anders als bei vielen CHFpäischen Schwertern war die Klinge also nicht gerade, sondern ähnelte eher einem Säbel.


Das Samuraischwert taucht erstmals gegen Ende des 14. Jahrhunderts auf und wurde im Zweikampf mit ungepanzerten Gegnern eingesetzt. Durch seine lange, schmale Klinge konnte ein Samurai seinem Gegner damit tiefe Stichverletzungen zufügen. Jeder Teil des Schwertes hat eine spezielle Bezeichnung. Der Klingenrücken beispielsweise heisst Mune, die Schwertangel Nakago. Heutzutage angebotene Schwerter sind mitunter mit einem Zertifikat versehen, das ihnen hohe Qualität bescheinigt. Stammt dieses von einer bekannten Institution, kann der Käufer bedenkenlos auf das Siegel vertrauen.

Historischer Gebrauch des Samuraischwerts


Die Samurai genossen viele Privilegien. Sie durften, anders als andere Teile der Bevölkerung, zwei Schwerter tragen. Die meisten Bürger durften überhaupt keine Waffen tragen. Zeitweise war es den Samurai sogar erlaubt, gewöhnliche Bürger zu enthaupten, wenn sie zuvor von diesen beleidigt worden waren. Die Samurai teilten sich in drei unterschiedliche Klassen ein: die Kenin als Vasallen, berittene Samurai in höheren Rängen und Fusssoldaten. Im Kampf verwendete der Samurai das Samuraischwert zwei- oder einhändig als Hieb- und Stichwaffe.


Das Schwert galt für die Samurai als Teil des Geistes. Nicht umsonst gab es einen Ausspruch, der ausdrückte, dass das Schwert die Seele des Kriegers sei. Im normalen Alltag trug der Samurai das Katana zusammen mit dem Wakizashi – einem Kurzschwert – an seinem Hüftgürtel. Dieses Paar aus Schwertern war als Daishō bekannt. Auch ein Kampfmesser, der Tanto, wurde häufig getragen. Zu Hause bewahrte der Samurai sein Schwert in einer eng anliegenden Montur aus unbehandeltem Holz auf.


Nahm der Samurai in einem fremden Haus Platz, legte er sein Schwert stets in Reichweite auf den Boden. So konnte er es bei aufkommenden Feindseligkeiten sofort benutzen, demonstrierte aber dennoch den nötigen Respekt vor dem Gastgeber, indem er seine Waffen ablegte. Niemand durfte das Schwert eines Samurais berühren. Es war ebenso wenig erlaubt, über das Schwert zu steigen, wenn es am Boden lag. Bei einem Vergehen konnte der Übeltäter mit dem Tod bestraft werden.


Während der langen Friedenszeit zwischen dem Beginn des 17. und Mitte des 19. Jahrhunderts wandelte sich die Bedeutung des Schwerts jedoch. Es gab keine Notwendigkeit mehr für die Samurai, zu kämpfen. Sie übernahmen mehr und mehr andere Aufgaben und gingen Tätigkeiten nach, die mit dem Schwertkampf nichts zu tun hatten.


In dieser Zeit wurde die einstige Waffe immer mehr zum Statussymbol und war nicht mehr primär aufgrund ihrer Eigenschaften in einem Zweikampf im Gebrauch. Dieser Bedeutungswandel zeigte sich in immer kunstvolleren Verzierungen an den Samuraischwertern.


Der zunehmende Einsatz von Schusswaffen führte in der Folgezeit dazu, dass die Samurai ihre Privilegien einbüssten und ihre Schwerter nicht mehr mit sich führen durften. Für die Samurai war dieser Wandel nicht ohne Probleme. Dennoch hat das Samuraischwert auch heutzutage einen wichtigen Stellenwert. In Japan geniessen die Nachkommen der Samurai noch heute ein hohes Ansehen in der Bevölkerung. Ein Samuraischwert gilt auch in der westlichen Welt als Inbegriff von Coolness, und das nicht nur bei jenen, die fernöstliche Kampfsportarten ausüben. Auch in vielen Filmen und Serien spielen Samuraischwerter eine wichtige Rolle, zum Beispiel in Quentin Tarantinos Klassiker-Reihe «Kill Bill».

Varianten der Klingenstähle beim Katana


Damit das Katana für den praktischen Einsatz geeignet ist, muss es über bestimmte Eigenschaften verfügen. Ein einfacher Schnitttest reicht dafür nicht aus. Mit diesem kann der Anwender lediglich herausfinden, ob es die erforderliche extreme Schärfe hat. Schwerter für sportliche Übungen sind aus speziellem Klingenstahl gefertigt und werden in einem besonderen Verfahren gehärtet.


Für die Klingen verwendet man meist Tamahagane-Stahl, 1060 oder 1095 Karbonstahl (Kohlenstoffstahl), Federstahl, T-10-Stahl oder auch L-6-Stahl. Moderner Karbonstahl enthält wie sein historischer Vorgänger, der Tamahagane-Stahl, hauptsächlich Eisen. Sein Kohlenstoffanteil beträgt weniger als 2,1 Prozent. Industriell gefertigter Stahl hat eine gleichbleibende Qualität. Tamahagane-Stahl muss vor dem Härten noch bis zu fünfzehn Mal gefaltet werden.


Damit verteilt man den im Material vorhandenen Kohlenstoff gleichmässig und verhindert ein späteres Springen der Klinge beim Aushärten. Ausserdem beseitigt das Falten im Rohmaterial vorhandene Verunreinigungen. Die Anzahl der Stahllagen richtet sich nach der des Faltens: Fünfmaliges Falten ergibt zum Beispiel zwei hoch fünf Lagen, also 32 Schichten. Da Tamahagane-Stahl nur aufwendig bearbeitet werden kann, sind Schwerter mit derartigen Klingen auch dementsprechend teurer.


Dekorationsschwerter werden oft aus genormtem rostfreiem Industriestahl gefertigt. Federstahl ist zur Herstellung von Schwertklingen ebenfalls gut geeignet. T-10-Stahl hat ähnliche Eigenschaften wie 1095 Karbonstahl. Schwerter mit Klingen aus L-6-Stahl werden zwar von vielen Experten für praktische Übungen empfohlen, sind jedoch nicht weit verbreitet. Das liegt daran, dass nur wenige Waffenschmiede die schwierige Wärmebehandlung dieses Stahls beherrschen. Solche Schwerter sind deshalb oft nur schwer erhältlich.

Über die aufwendige Herstellung des Katanas

Katanaklingen werden anschliessend noch gehärtet: Der Stahl wird erhitzt und dann einer deutlich niedrigeren Temperatur ausgesetzt. Im nächsten Schritt härtet man den Klingenrücken noch mit etwas niedrigerer Temperatur. Das nennt sich differentielles Härten. So ist die Schneide letztlich härter als der Klingenrücken. Gehärtete Schneiden sind widerstandsfähiger und lassen sich besser schärfen.

Der Klingenrücken muss stets etwas weicher und elastischer sein, weil er sonst bricht. Samuraischwerter sind dadurch besonders biegsam. Die Japaner bedienen sich zur differentiellen Härtung einer traditionellen Methode. Sie bestreichen den Klingenrücken dick mit einer Mischung aus fein gemahlenem Schleifstein, Lehm, Holzkohlenasche und Wasser. Die Schneide erhält nur einen dünnen Überzug.

Nach dem Trocknen der breiartigen Masse wird die Klinge bis auf 900 Grad erhitzt und dann zum Abschrecken in warmes Wasser getaucht. Da die auf der Schneide befindliche Schicht wesentlich dünner ist, härtet dieser Bereich stärker aus. Ausserdem krümmt sich dabei die Klinge in die gewünschte Form.
Anschliessend erhält der Schleifer das Schwert zum Polieren und Schärfen.

Dafür verwendet er zuerst grobe und dann immer feinere Steine. Danach werden Schwertscheide (Saya) und Griff (Tsuka) gefertigt. Vor der Scheidenöffnung (Koiguchi) bringt man dann noch einen Abschluss aus Knochen an, überzieht den Griff mit Rochenhaut und lackiert ihn. Ein aussen angebrachter runder Knopf mit Öffnung dient als Halterung für das seidene Schwertband, das als Halterung dient.


Worauf Sie beim Kauf eines Samuraischwerts achten sollten


Die Frage, welches das beste Katana ist, lässt sich nicht pauschal beantworten. Je nach Verwendungszweck kommen dabei unterschiedliche Schwerter infrage. Möchten Sie das Samuraischwert lediglich als attraktives Dekorationsobjekt verwenden, reicht bereits ein ansprechend gestaltetes kostengünstiges Katana aus. Es muss schliesslich nur in optischer Hinsicht überzeugen, das Material und Herstellungsverfahren sind zweitrangig. Schwerter, die auch für sportliche Übungen geeignet sind, kosten hingegen je nach Qualität bis zu 2.000 CHF.

Der Preis hängt mit der aufwendigen Herstellung der Schwerter zusammen. Sie sind vollständig oder teilweise manuell gefertigt, wobei letztere Variante etwas günstiger zu haben ist. Maschinell hergestellte Nachbauten sind zu wesentlich niedrigeren Preisen erhältlich als Samuraischwerter, die mit der altbewährten Technik handgeschmiedet werden.

Als Sammlerobjekte eingeplante Katanas haben einen deutlich höheren Preis als Schwerter zum Fechten. Das teuerste bisher versteigerte antike Schwert hat heute einen Wert von mehr als 700.000 Dollar. Schwerter für Kunstsammler bestehen aus besonders erlesenen Materialien und stammen aus bekannten Werkstätten mit bewährter Qualität.

Derart begehrte Samuraischwerter haben ausserdem eine hohe Verarbeitungsqualität. Ist der Waffenschmied Meister seines Fachs, muss der Käufer natürlich einen noch höheren Preis einkalkulieren. Denn schliesslich ist die Klinge der wichtigste Teil des Schwertes und bestimmt somit massgeblich über dessen Qualität. Samuraischwerter des berühmten japanischen Katana-Schmieds Yoshindo Yoshihara etwa setzen meist bei einem Auktionspreis von 10.000 CHF an. Eine individuelle Fertigung von einem Samuraischwert dieses Meisters ist jedoch noch deutlich kostspieliger.

Wie Sie echte Samuraischwerter von Dekoschwertern unterscheiden können

Das gilt natürlich auch für Katanas, die nicht als Sammlerobjekt dienen. Damit Sie das Schwert beim Fechten sicher handhaben können, sollte es eine hohe Stahlqualität, eine bestimmungsgemässe Verarbeitung und ausreichende Schärfe haben. Optimal geeignet sind Schwerter mit Klingen aus Tamahagane, 1060, 1095, T-10- oder Federstahl.

Diese Samuraischwerter sind meist richtig gehärtet. Achten Sie ausserdem darauf, dass Ihr Schwert über eine richtige Nakago (Schwertangel) verfügt: Die Klinge und die etwas schmalere Angel müssen aus einem Stück gefertigt sein. Die Angel sollte ausserdem zwei Löcher haben, weil sie mit zwei Mekugi-Stiften im Schwertgriff befestigt wird. Ist dies nicht der Fall, hat das Samuraischwert im Gebrauch keine ausreichende Stabilität. Dann kann es im Kampf auseinanderfallen und den Schwertkämpfer verletzen.

Für den Nahkampf ebenfalls wichtig ist natürlich die Schärfe der Schneide. Abhängig von der Qualität des Schwerts gibt es diesbezüglich grosse Unterschiede. Dekoschwerter erkennen Sie daran, dass bei ihnen eine sehr schmale Angel einfach mit der Klinge verschraubt ist. Für die Aufhängung im heimischen Wohnzimmer sind auch diese Artikel eine gute Wahl. Wer das Samuraischwert jedoch tatsächlich nutzen möchte, sollte auf ein echtes Samuraischwert in hoher Qualität setzen.

Samuraischwerter bei Meister Messer kaufen

Ein hochwertiges Samuraischwert können Sie auch bei Meister Messer kaufen. In unserem Online-Shop finden Sie zum Beispiel hochwertige Katanas der Marken Hanwei, John Lee oder Ten Ryu. Dabei handelt es sich um leistungsfähige Schwerter in einer ansprechenden Optik. Sie unterscheiden sich hinsichtlich ihrer Verarbeitung, der Klingenlänge und der optischen Details.

Das elegante Shinto Katana von Hanwei zum Beispiel ist besonders funktional und wird in einem traditionellen Verfahren hergestellt. Die Klinge besteht aus T10-Karbonstahl. Ein filigranes Drachenmotiv macht das Samuraischwert auch optisch zu einem echten Highlight.

Das Ten Kei Katana von John Lee ist ein weiteres hochwertiges Samuraischwert, das Sie bei Meister Messer kaufen können. Die Klinge wurde aus 1095 Kohlenstoffstahl handgeschmiedet. Handgefertigte Beschläge, die mit Gold und Silber veredelt sind, machen das Schwert zu einem Meisterwerk des Schmiedehandwerks. Florale Muster am Griff tragen alten Traditionen der hohen Schmiedekunst Rechnung.

Weitere hochwertige Produkte im Online-Shop von Meister Messer

Bei Meister Messer finden Sie ausserdem eine grosse Auswahl anderer Schwerter und Messer in höchster Qualität. Wir bieten unseren Kunden zudem Äxte, Spaten, Speere und Blasrohre an.

Auch Fantasy-Fans sind bei uns richtig. Wir haben zum Beispiel bekannte Schwerter aus Fernsehserien wie Game of Thrones und Schwerter und Helme aus Herr der Ringe für Sie im Angebot. Natürlich finden Sie bei Ihrem Messer-Shop aus der Schweiz auch das nötige Zubehör, zum Beispiel Schleifsteine, damit Ihre Klingen immer messerscharf bleiben. Ebenso sind bei uns Halterungen für Ihre Schwerter und Messer erhältlich.

Wenn Sie nicht sicher sind, welches Produkt die richtige Wahl für Sie ist, zögern Sie nicht, unser kompetentes Team hinzuzuziehen. Kontaktieren Sie uns einfach per Nachricht, E-Mail oder rufen Sie uns an. Wir beraten Sie gerne und zeigen Ihnen auf, wodurch sich verschiedene Artikel voneinander unterscheiden. So helfen wir Ihnen, eine Wahl zu treffen, mit der Sie rundum zufrieden sein werden.

Meister Messer - Der richtige Ort um ein Taschenmesser zu kaufen


Taschenmesser sind beliebt. Das liegt daran, dass sie für viele Zwecke geeignet sind. Sie haben neben dem eigentlichen Messer meist noch viele verschiedene nützliche Werkzeuge und Funktionen. Ausserdem sind sie handlich, können zum gefahrlosen Transport zusammengeklappt werden und passen problemlos in jede Hosentasche oder Handtasche. Bei Meister Messer finden Sie ein grosses Sortiment an hochwertigen Taschenmessern in unterschiedlichen Variationen.

Hochwertige Taschenmesser kaufen bei Meister Messer


Ein qualitativ hochwertiges Taschenmesser besticht durch seine mobilen und robusten Eigenschaften. Als Multifunktionswerkzeug eignet es sich für eine Vielzahl von Verwendungszwecken. Es ist auch als Sackmesser oder Klappmesser bekannt.

Im Alltag sind solche Messer ein nützlicher Begleiter in vielen Situationen. Sie erlauben es zum Beispiel, einfache Arbeiten mit den entsprechenden Werkzeugen auszuführen. Flaschen können damit ebenso geöffnet, also wie ein überstehender Faden abgeschnitten werden. Feilen sind oft ein Bestandteil eines solchen Multifunktionstools für die Hosentasche, und auch ein Dosenöffner ist häufig integriert.

Für gewöhnlich steigt mit der Menge der Funktionen des Klappmessers jedoch auch der Preis. Machen Sie die Wahl Ihres Messers jedoch nicht nur von der Zahl der zusätzlichen Funktionen abhängig. Ein wirklich gutes Taschenmesser überzeugt jedoch hauptsächlich durch seinen Griff, seine Schärfe und seine Verarbeitung. Bei den weiteren Funktionen sollten Sie deshalb überlegen, was Sie wirklich benötigen – und worauf Sie zugunsten einer allgemein besseren Qualität auch ohne Probleme verzichten können. Auch Ihr Budget spielt eine Rolle, wenn es um Ihre Optionen beim Kauf eines Taschenmessers geht.

Holz, Kunststoff, Edelstahl oder Aluminium – über die Materialoptionen beim Kauf eines Taschenmessers


Bei Taschenmessern kommen viele unterschiedliche Materialien zum Einsatz. In Sachen Taschenmesser existiert (leider) keine Universalempfehlung, was das verwendete Material angeht. Es kommt auf die individuellen Präferenzen des Nutzers an. Gerade die Wahl des Messergriffs ist sehr stark abhängig von persönlichen Vorlieben.

Dennoch lässt sich pauschalisieren: Der Griff leidet bei einer Vielzahl von Taschenmessern zugunsten der Zusatzfunktionen. Weil viele Funktionen scheinbar besser sind als wenige ausgewählte Funktionen, spart der Hersteller dann mitunter an der Verarbeitung des Griffs. Der Griff ist jedoch entscheidend, wenn Sie eine Kaufentscheidung treffen. Er bestimmt darüber, ob das Messer gut in der Hand liegt und wie gerne und einfach Sie damit hantieren.

Bei Taschenmessern kommt eine ganze Reihe von Materialien zum Einsatz. Als Materialien für den Taschenmessergriff sind Holz, Kunststoff sowie Edelstahl oder Aluminium sehr beliebt. Prüfen Sie vorher, welche Materialien Ihnen besonders zusagen – und wie sie sich auf die Qualität des Messers insgesamt auswirken.

Holz ist langlebig und haltbar, Edelstahl und Aluminium sind besonders leicht


Holz besticht als Griffmaterial durch seine Stabilität und Praxistauglichkeit. Viele Menschen schätzen ausserdem, dass es sich dabei um ein natürliches Material handelt, das zudem sehr gut in der Hand liegt und meist eine angenehme Haptik des Messers bietet. Zudem halten solche Griffe in der Regel sehr lange, wenn man gut mit ihnen umgeht.

Kunststoff ist optisch zwar Geschmackssache, ist jedoch ein sehr günstiges Material mit durchaus akzeptabler Haltbarkeit. Deutlich hervorzuheben ist in diesem Zusammenhang der Kunststoff G10. G10 enthält mit Epoxidharz getränkte Glasfasermatten. Im Vergleich zu vielen anderen Kunststoffen überzeugt er mit seinen ausgezeichneten Ergebnissen bei Griff und Beständigkeit. Griffe aus G10 sind überaus belastbar.

Aufgrund dessen findet diese Kunststoff-Form bei einer Vielzahl hochklassiger Messer Verwendung. Taschenmessergriffe aus Edelstahl oder Aluminium garantieren Ihnen hingegen einen möglichst leichten Messerbau. Ausserdem bestechen sie durch ihre ausgesprochen hohe Haltbarkeit. Darüber hinaus gelten solche Griffe als sehr korrosionsbeständig. Für eine möglichst gute Griffigkeit des Taschenmessers empfehlen wir hier eine Gummierung. Dadurch liegen die Messer besser in der Hand.

Letztlich ist es eine Frage Ihrer Vorlieben, welches Material sich am besten für Ihr Klappmesser eignet. Bedenken Sie dabei nicht nur die Haptik und Optik des Messers, sondern behalten Sie stets auch den vorrangigen Einsatzzweck, den Sie für das Klappmesser vorgesehen haben, im Hinterkopf.

Edelstahlklingen als die sicherste und langlebigste Wahl bei Klappmessern


Natürlich ist nicht nur der Griff ein wichtiges Merkmal, das Ihren Vorlieben entsprechen sollte, wenn es um den Kauf eines Taschenmessers geht. Auch die Klinge und ihre Qualität spielen eine essenzielle Rolle.

In Sachen Schärfe erwartet jeder Käufer eines Taschenmessers Hochleistung. In diesem Zusammenhang ausschlaggebend ist das verwendete Material. Auf dem Taschenmessermarkt dominant sind vor allem Klingen aus Edelstahl und Karbonstahl. Karbonstahl besteht in erster Linie aus Eisen sowie aus Kohlenstoff. Damit handelt es sich um unlegierten oder niedrig legierten Stahl. Solche Messer gelten als besonders robust und können sehr fein geschärft werden.

Bitte beachten Sie: Karbonstahl besticht zwar durch Härte und Schärfe, aber nicht durch Korrosionsbeständigkeit. Rostfreier Edelstahl ist aus unserer Sicht daher die sicherste und langlebigste Wahl. Wenn Sie sich doch für ein Messer aus Carbonstahl entscheiden, ist die regelmässige und sachgerechte Pflege des Messers entscheidend.

Unterschiede bei Klingen und der Beschichtung der Klingen


Auch die Form der Klingen unterscheidet sich. Normalerweise sind Klingenrücken und Schneide des Messers gerade, der Bauch rund. Solche Formen machen das Messer besonders versatil und sind somit ein wahrer Allrounder. Es gibt jedoch darüber hinaus eine grosse Zahl von anderen Klingenformen, darunter Clip-Point-Klingen, Drop-Point-Klingen, Talon-Klingen und Spear-Point-Klingen. Wiederrum kommt es bei der Auswahl darauf an, was Sie mit Ihrem Klappmesser in erster Linie machen möchten.

Achten Sie auch auf die Beschichtung der Klinge Ihres Messers. Auch hier existieren viele verschiedene Varianten. Manche Oberflächen sind besonders glatt, andere eher matt. Die Klingenbeschichtung entscheidet darüber, wie gut das Messer bei bestimmten Zwecken nutzbar ist. Darüber hinaus ist die Wahl auch abhängig von Ihren Präferenzen, was das Design des Taschenmessers angeht.

Sicherheit und Langlebigkeit als Hauptmerkmale eines guten Taschenmessers


Der Klappmechanismus eines Taschenmessers ist in seiner Qualität sehr stark abhängig von seiner Verarbeitung. Im Idealfall widersteht die Arretierung auch längerer Beanspruchung, ohne, dass diese Spuren in Form einer verringerten Funktionsweise des Messers hinterlässt. Ausserdem garantiert die Arretierung die sichere und verletzungsfreie Verwendung eines Taschenmessers. Die Hauptmerkmale sind bei ihnen allen Sicherheit im Gebrauch und Langlebigkeit.

Sie sollten beim Kauf eines Taschenmessers darauf achten, dass dieses Ihnen eine hohe Qualität bietet. Ein gutes Messer kostet zwar etwas mehr als eine günstig produzierte Variante, hält aber auch für lange Zeit. Somit lohnt sich die Investition in ein Messer, das all Ihren Anforderungen in Hinblick auf Qualität, Funktionalität und Handhabung erfüllt. Es lohnt sich, vor dem Kauf verschiedene Messer miteinander zu vergleichen.

Klappmesser und Taschenmesser international führender Hersteller


Sie möchten ein Taschenmesser kaufen? Meister Messer liegt Ihre Zufriedenheit als Kunde mehr als alles andere am Herzen. Aus diesem Grund bietet unser Team Ihnen eine erlesene und breit gefächerte Auswahl an Messern unterschiedlicher Marken und Kategorien in unserem Shop an. Dabei finden Sie die Klappmesser von renommierten Herstellern in unserem Shop. Dazu zählen unter anderem die Marken Elk Ridge, U.S. Marines Elite Tactical, Kershaw und CRKT.

Wir versprechen Ihnen die ständige Erweiterung unserer Produktpalette sowie das regelmässige Hochladen von Testvideos zu den jeweiligen Taschenmessern. Dadurch können Sie ein ins Auge gefasstes Messer noch besser einschätzen. Dadurch wird es leichter, mehrere zur Auswahl stehende Messer voneinander zu unterscheiden. Bei uns bestellen Sie Klappmesser und Taschenmesser international führender Hersteller, deren Qualität sehr gut ist und die den Anforderungen eines häufigen Gebrauchs gewachsen sind.

Klappmesser: Ideal für den Einsatz beim Angeln, Jagen oder Campen


Im Unterschied zu den sogenannten feststehenden Messern brauchen die Taschenmesser von Meister Messer keinerlei zusätzliche Etuis oder dazugehörige Messerscheiden. Vielmehr versenken Sie die Klinge nach der Verwendung ganz einfach im Griff des Messers. Verstaut in Hose, Jacke oder Rucksack eignen sich Taschen- und Klappmesser von Meister Messer ideal für den Einsatz beim Angeln, Jagen oder Campen sowie den Gebrauch im Alltag.

Gerade für Menschen, die regelmässig mit dem Messer arbeiten, sollte die Qualität stimmen. Wer jede Woche Angeln geht, hat in der Regel andere Ansprüche an ein Klappmesser als jemand, der es nur für besondere Anlässe in der Schublade haben möchte. Auch diese Details machen einen Unterschied, wenn es um die Wahl des passenden Taschenmessers geht.

Taschenmesser für besonders anspruchsvolle Aufgaben bei Meister Messer


Die Klappmesser aus dem Schweizer Onlineshop von Meister Messer eignen sich bestens für verschiedene Aufgaben – zum Beispiel zum Schälen, Schnitzen oder Schneiden. Wir führen Taschenmesser mit ausgesprochen sicherer Arretierung und höchster Klingenqualität. Mit ihrer besonders kräftigen Klinge eignen sie sich bestens für anspruchsvolle Aufgaben.

Sie möchten ein Taschenmesser kaufen? Besuchen Sie am besten noch heute den gut sortierten Onlineshop von Meister Messer! Dort finden Sie eine grosse Auswahl an hochwertigen Messern für den regelmässigen Gebrauch. Für jeden Einsatzzweck ist etwas dabei. Messer mit Taschenclip sind mit einem Clip ausgestattet, der es erlaubt, das Messer an einer Tasche oder dem Gürtel festzumachen.

Wenden Sie sich gerne an unseren Service, wenn Sie weitere Informationen zu unseren Taschenmessern wünschen. Wir beraten Sie gerne in Hinblick auf Ihre Optionen beim Kauf eines Taschenmessers, denn wir möchten, dass Sie eine Entscheidung treffen, mit der Sie noch nach Jahren glücklich sind.
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10 Oktober, 2019

Steinschleuder: Funktionsweise, Varianten und worauf Sie gesetzlich achten müssen


Neben Pfeil und Bogen ist es vor allem die Steinschleuder, die vielen Menschen noch aus der eigenen Kindheit in Erinnerung ist. Insbesondere dann, wenn sie einen Grossteil ihrer Freizeit in der Natur verbrachten. Dies liegt vor allem daran, dass bereits grössere Kinder dieses beliebte Spielzeug mit einfachen Mitteln selber bauen können. Ein passender Zweig in Y-Form, dazu noch ein starkes Gummiband und schon kann es mit dem Zwillenbau losgehen.

Auch wenn in der Zwischenzeit einige Jahrzehnte vergangen sind, hat die Steinschleuder nichts von ihrer Attraktivität eingebüsst. Allerdings ist es heute nicht mehr nötig, diese in aufwendiger Handarbeit selbst herzustellen.

In der Zwischenzeit gibt es zahlreiche leistungsstarke und hochwertige Modelle mit denen Sie Ihre Treffsicherheit unter Beweis stellen können. Im Messershop von Meister Messer bieten wir Ihnen eine breite Auswahl an erstklassig gearbeiteten Zwillen. Stöbern Sie doch einfach in unserem Onlineshop und finden Sie die optimale Steinschleuder.

Wie funktioniert eine Steinschleuder überhaupt?

Eine Schleuder ist eine sehr simple, mechanische Waffe. In der Regel wird ein starkes Gummiband über eine geeignete Astgabel oder eine vergleichbare Vorrichtung gespannt. Als Munition dient oftmals ein Stein, welcher in das Gummi eingelegt wird. Durch das Zurückziehen des Gummibandes wird das Ganze gespannt. Sobald das Band losgelassen wird, schiesst das Geschoss mit einer beachtlichen Geschwindigkeit nach vorn. 


Im Prinzip wirken bei einer Zwille die Gesetzmässigkeiten der Physik. Je stärker das Gummi nach hinten gezogen wird, desto höher ist die Spannung, beziehungsweise Kraft, die beim anschliessenden Abschiessen auf das Geschoss wirkt. Darüber hinaus spielt auch die Elastizität des Gummis eine Rolle, da sie die kinetische Kraft des Steins beeinflusst.

Steinschleuder – welche Varianten gibt es?

Auch in der heutigen Zeit werden Zwillen von Jugendlichen und Kindern als Spielzeug genutzt. Hierbei handelt es sich in der Regel um sehr einfache Modelle. Im Gegensatz dazu bietet der Fachhandel professionelle Geräte an, die jedoch nach dem gleichen Prinzip funktionieren. Inwiefern sich die verschiedenen Modelle voneinander unterscheiden, verraten wir Ihnen in den kommenden Abschnitten.

Steinschleuder Marke Eigenbau

Wer sich den fantastischen Spassfaktor nicht entgehen lassen möchte, muss nicht zwangsläufig Geld in den Kauf einer Steinschleuder investieren. Mit ein wenig Zeit, Geschick und den passenden Materialien können Sie diese ganz einfach selbst basteln. Für das Herstellen einer Zwille benötigen Sie lediglich eine passende Astgabel. Hierbei ist es wichtig, dass das Holz stabil ist und gut in der Hand liegt.

Sollte die Astgabel zu lang sein, können Sie diese ganz einfach mit einer Säge Ihren Bedürfnissen anpassen. Nachdem dies geschehen ist, sollten Sie die Rinde entfernen. Mit einem passenden Taschenmesser ist auch dies kein Problem. Für die Funktionalität der Zwille ist dieser Arbeitsschritt nicht wirklich zwingend nötig. Allerdings gilt es zu bedenken, dass eine entrindete Astgabel häufig einen besseren, festeren Griff ermöglicht.

Nun benötigen Sie für den Bau der Steinschleuder noch einen alten, zurechtgeschnittenen Fahrradschlauch oder ein Einweckgummi. Wichtig ist hierbei, dass diese Materialien nicht porös sind. Selbst bei leichten Anzeichen von Beschädigungen sollten Sie zu einem anderen Gummiband greifen. Alternativ können Sie ebenso spezielle Latexschläuche verwenden. Letztere bieten den Vorteil, dass sich mit ihnen eine höhere Spannung aufbauen lässt. Nachdem Sie die einzelnen Materialien vorbereitet haben, können Sie das Gummi mithilfe von Kabelbinder, Isolierband oder Basteldraht mit der Astgabel verbinden.

Alternativ bieten sich hier auch kleine Nägel an. Welches Material Sie letztendlich wählen, ist Ihre Entscheidung. Allerdings müssen Sie unbedingt darauf achten, dass die einzelnen Komponenten fest miteinander verbunden sind. Schliesslich wirken beim Zurückziehen des Gummibandes starke Kräfte. Nun müssen Sie nur noch einen Stein oder ein anderes passendes Geschoss finden und schon kann der Spass losgehen.

Gut zu wissen

Obwohl die Steinschleuder ein beliebtes Spielzeug ist, kann sie dennoch schwere Verletzungen oder Schäden verursachen. Wer ausschliesslich für seine Kinder eine Zwille bauen möchte, muss darauf achten, dass diese keine allzu starke Spannung aufbauen kann. In der Regel genügt schon wenig Zugkraft, um einen Stein ein Stück weit fliegen zu lassen.

Somit ist bei den Kleinen der Spassfaktor auf jeden Fall gegeben, ohne dass jemand ernsthaft verletzt wird. Aus Sicherheitsgründen sollten Sie Ihren Nachwuchs niemals unbeaufsichtigt mit einer Zwille schiessen lassen. Dass darüber hinaus nur auf leblose Objekte geschossen werden sollte, versteht sich sicherlich von selbst.

Professionelle Steinschleuder

Wer keine Zeit für aufwendige Bastelarbeiten hat oder lieber gleich ein Profi-Modell in den Händen halten möchte, ist im Onlineshop von Meister Messer genau richtig. Die in unserem Shop angebotenen Zwillen bestehen nicht aus Holz, sondern sind aus Kunststoff gefertigt. Alternativ kommen bei der Herstellung heutiger Profi-Modelle oftmals Leichtmetalle oder Stahl zum Einsatz. Zudem verfügen sie häufig über einen ergonomisch geformten Griff.

Dieser sorgt dafür, dass die Steinschleuder jederzeit gut in der Hand liegt. Auch die Gummibänder unterscheiden sich deutlich von denen im Haushalt verwendeten Einweckgummis. Darüber hinaus werden bei professionellen Steinschleudern statt Steinen spezielle Stahl- oder Kunststoffkugeln verschossen. Einige Modelle verfügen über ein Magazin im Griff. Diese Variante bietet den Vorteil, dass durch einen einfachen Knopfdruck eine einzelne Kugel aus dem Handgriff fällt. Ein schnelles Nachladen ist somit garantiert.

Andere Fabrikate sind mit einem Hohlgriff ausgestattet, in dem zahlreiche Kugeln Platz haben. Somit müssen Sie die Munition nicht extra mitführen, sondern haben Sie stets zur Hand. All diese Faktoren führen in ihrer Summe letztendlich dazu, dass die Profi-Modelle im Vergleich zu selbst gebauten Zwillen eine wesentlich höhere Treffsicherheit und Reichweite erzielen.

Futterschleuder

Der Einsatzbereich von Schleudern ist recht vielfältig. Auch Angler wissen eine hochwertig gearbeitete Futter- beziehungsweise Madenschleuder sehr zu schätzen. Der wesentliche Vorteil einer Futterschleuder liegt darin, dass der Angler mit ihrer Hilfe das Futter recht genau in eine ausgewählte Wasserfläche befördern kann. Somit kann er die Fische problemlos anfüttern. Das spart viel Zeit, da er nicht mehr jedes Areal einzeln „aufsuchen“ muss.

Steinschleuder und Gesetzeslage – das sollten Sie wissen

Wie bereits erwähnt, können Steinschleudern bei unsachgemässem Gebrauch erhebliche Schäden verursachen. Auch sollte die Kraft dieses Produktes niemals unterschätzt werden. Dennoch dürfen klassische Zwillen in der Schweiz erworben werden. Anders sieht es jedoch aus, wenn die Schleuder mit einer Armstütze ausgestattet ist. Diese Fabrikate sind in der Schweiz verboten.


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23 September, 2019

Ab welchem Alter sollte ich meinen Kindern ein Sackmesser kaufen?


Sackmesser üben auf Kinder seit jeher eine grosse Anziehungskraft aus. Mit leuchtenden Augen verfolgen sie, wie die Erwachsenen mithilfe des Messers einen Wanderstab verzieren oder Gemüse für das Picknick in mundgerechte Stücke schneiden. Daher ist es für viele Kinder ein Traum, ihr eigenes Messer zu besitzen. Allerdings stellt sich beim Sackmesser kaufen für viele Eltern die Frage, ob Ihr Nachwuchs bereits alt genug hierfür ist.

Leider lässt sich diese Frage nicht pauschal beantworten. Das liegt in erster Linie daran, dass der geistige und motorische Entwicklungsstand Heranwachsender mitunter stark variiert. Dennoch gibt es einige Eckpunkte, die es beim Sackmesser kaufen für Kinder zu berücksichtigen gilt. Welche das sind, erfahren Sie in diesem Artikel.

Sackmesser kaufen – ab welchem Alter ist ein eigenes Taschenmesser sinnvoll?

Bei der Frage, ab welchem Alter Eltern Ihren Kindern ein Sackmesser kaufen sollten, scheiden sich oftmals die Geister. Während einige grosse Angst vor möglichen Verletzungen haben, sehen es andere eher gelassen. Ganz gleich zu welchem Elterntyp Sie gehören: Der Umgang mit einem Messer ist für die Entwicklung Heranwachsender wichtig.

Neben der Feinmotorik, Koordination und Konzentrationsfähigkeit werden ebenso das Verantwortungsgefühl sowie die Kreativität gefördert. Sie sehen, es gibt viele gute Gründe, die für das Vorhaben „Sackmesser kaufen“ sprechen.

Sackmesser kaufen im Kindergartenalter

Bereits beim Werken oder Basteln im Kindergarten machen viele Kinder erste Erfahrungen im richtigen Umgang mit dem Messer. In der Regel verfügen Kindergartenkinder ab einem Alter von fünf Jahren über das Verantwortungsbewusstsein sowie die motorischen Fähigkeiten, ein Taschenmesser richtig zu handhaben. Allerdings sollten Sie sich beim Sackmesser kaufen nicht allzu sehr von einer starren Altersvorgabe leiten lassen.

Denn letztendlich ist jedes Kind einzigartig. Wichtiger ist es in diesem Zusammenhang, die Fähigkeiten sowie die bereits vorhandene Reife des Nachwuchses objektiv einzuschätzen. Sollten Sie diesbezüglich zu einem positiven Ergebnis gelangen, bedeutet das natürlich nicht, dass Sie die Kleinen mit einem scharfen, spitzen Sackmesser allein hantieren lassen. Eine ausführliche Einweisung im Umgang mit dem Messer sowie eine stetige Aufsicht sind in diesem Alter unerlässlich.

Sackmesser kaufen für ältere Kinder

Wenn der Sprössling in die Schule kommt, beginnt ein neuer Lebensabschnitt. Nun sind die Kleinen erfahrungsgemäss in der Lage, verantwortungsbewusst mit einem Messer umzugehen. Zudem haben sich ihre motorischen Fähigkeiten verbessert und sie beginnen, bewusster und vorausschauender zu denken. All das sind wichtige Voraussetzungen, wenn es um das Thema „Sackmesser kaufen für Kinder“ geht.

In Pfadfindergruppen werden die Kleinen oftmals erst ab dem achten Lebensjahr an den optimalen Umgang mit dem Messer herangeführt. Damit es hierbei zu keinerlei unnötigen Verletzungen kommt, werden ihnen vorab die Regeln erläutert. Zudem sprechen die Betreuer die Gefahren an, die bei einem unsachgemässen Gebrauch des Taschenmessers entstehen. Wenn Sie für diese Gelegenheit ein Sackmesser kaufen möchten, werden Sie im Messerhop von Meister Messer fündig.

Sackmesser kaufen – ein Taschenmesser ist kein Spielzeug

Mit einem Sackmesser zu schnitzen oder zu basteln ist für jedes Kind eine tolle Herausforderung. Darüber hinaus ist der Umgang mit einem Taschenmesser ein wichtiger Entwicklungsschritt. Neben Geschicklichkeit und motorischen Fähigkeiten ist hier vor allem bedachtes Handeln gefragt.

Insbesondere der letzte Punkt ist entscheidend, da eine unsachgemässe Handhabung schnell zu Unfällen führen kann. Deshalb ist es wichtig, dass Sie Ihrem Kind vor der Bastelaktion Folgendes klar machen: Ein Sackmesser ist ein nützliches Werkzeug und kein Kinderspielzeug! Das gilt auch für ein Kindertaschenmesser, da dessen Klinge ebenfalls scharf ist.

Wie können Verletzungen vermieden werden?

Wer seinem Kind ein Sackmesser kaufen möchte, muss sich darüber im Klaren sein, dass dessen Benutzung ein gewisses Verletzungsrisiko birgt. Um dieses so gering wie möglich zu halten, sollten Sie Ihren Sprössling in die richtige Benutzung einweisen. Auch ist es unerlässlich, dass Sie während des Schnitzens stets an seiner Seite sind. Damit sich Ihr Kind voll und ganz auf seine Arbeit konzentrieren kann, ist eine ruhige Umgebung nötig.

Diese Grundlagen sollte Ihr Nachwuchs bei der Benutzung eines Sackmessers beherzigen

  • Es gelten die gleichen Regeln wie bei einem scharfen Küchenmesser.
  • Die Klinge schnitzt immer vom Körper weg.
  • Eine Hand befindet sich am Griff des Taschenmessers, die andere am Werkstück hinter der Klinge.
  • Das Herumrennen mit einem scharfen Sackmesser ist tabu.
  • Wenn das Werkzeug nicht im Einsatz ist, wird es in das Etui gesteckt. Sollte dieses nicht vorhanden sein, wird es an einem sicheren Ort verstaut.
  • Es muss immer ausreichend Abstand zu anderes Personen gehalten werden.
  • Für den Notfall sollte ein Pflaster schnell zur Hand sein.

Sackmesser kaufen – welche Sicherheitsmerkmale bietet ein Kindertaschenmesser?

Damit Kinder bereits in jungen Jahren gefahrlos mit einem Sackmesser arbeiten können, sind diese Anfängermodelle mit einigen Sicherheitsfunktionen ausgestattet. Hierzu zählt vor allem die abgerundete Messerklinge. Wer ein ausklappbares Sackmesser kaufen möchte, sollte darauf achten, dass dieses über einen speziellen Einklappschutz verfügt. Dieser schützt vor versehentlichem Einklappen der Messerklinge, sodass das Verletzungsrisiko erheblich reduziert wird.

Sackmesser kaufen – im Messershop von Meister Messer finden Sie erstklassige Jugendtaschenmesser

Wer ein Sackmesser kaufen möchte, ist bei Meister Messer genau richtig. In unserem Onlineshop finden Sie hochwertig gearbeitete Jugendtaschenmesser. Diese zeichnen sich durch eine abgerundete Klinge aus. Zudem besitzen die Messer einen wunderschönen Holzgriff sowie eine Klinge aus Edelstahl, sodass einem langfristigen Einsatz nichts im Wege steht.

Sackmesser kaufen – für welche Gelegenheiten bietet sich ein Jugendtaschenmesser an?

Das Arbeiten mit einem Taschenmesser macht den meisten Kindern sehr viel Spass. Insbesondere kleinere Schnitzereien erfreuen sich bei ihnen grosser Beliebtheit. Dabei ist es oftmals unerheblich, was am Ende dabei herauskommt. Den Kleinen ist es nur wichtig, dass sie etwas mit ihren eigenen Händen geschaffen haben. So entsteht etwa bei einem Picknick im Wald ein neuer Spazierstock, der mit allerlei Verzierungen geschmückt ist. Aber auch die Herstellung kleiner Holzfiguren ist mit etwas Geduld möglich. Darüber hinaus kann sich der Nachwuchs beim Campen „in der Küche“ mit dem eigenen Sackmesser nützlich machen. Schliesslich gibt es immer jede Menge Obst und Gemüse, das in mundgerechte Stücke geschnitten werden will.

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13 September, 2019

Jagdmesser im Visier

Jagdmesser im Visier

Jagdmesser erfreuen sich einer grossen Beliebtheit. Zurecht. Denn die meisten Exemplare überzeugen durch mehrere Faktoren. Die handlichen Grössen und ästhetischen Designs bereiten den Weg für ihr breites Einsatzgebiet.

Ob für die Jagd, Outdoor, Survival oder auf Reisen: Durch die Klingen, deren Länge meist die 15cm-Marke nicht überschreitet, sind Jagdmesser praktisch überall erlaubt. Somit eignen sie sich perfekt, um draussen jeder Situation die Stirn bieten zu können.

Doch einige Unterschiede bestehen auch innerhalb der Jagdmesser. In diesem Artikel erfahren Sie interessante Details über den Messerhersteller Kizlyar Supreme und es werden einige unserer Top-Jagdmesser vorgestellt.

Kizlyar Supreme: Pragmatismus für Überlebenskünstler

Wer an Russland denkt, dem kommen unmittelbar Bilder eines Landes in den Kopf, die nicht unbedingt zusammen zu passen scheinen. Auf der einen Seite die Moskauer Schickeria, die sich auf dem Parkett nobler Veranstaltungsorte tummelt und auf der anderen Seite die schier unendlichen Weiten Russlands, mit all seinen Mythen und lebendigen Geschichten.

Die Outdoor-Szene, wenn etwas weit gefasst, beginnt schon an den Toren der grossen Metropolen im Westen, bei der zivilisierten Kleingärtner-Datscha-Kultur und geht bis hin zu den wahren Überlebenskünstlern in der Weite und Unwirtlichkeit Sibiriens.

Was New York für die Karriere bedeutet, bedeutet Sibirien fürs Überleben. Wer es hier schafft, schafft es überall. Nirgends sonst scheint das Überleben an so harte Bedingungen geknüpft zu sein. Überleben kann nur, wer willensstark genug ist und die richtige Strategie verfolgt.

Dazu gehört auch unzweifelhaft das Jagdmesser. Seit 2011 mischt der russische Messerhersteller Kizlyar Supreme aus der gleichnamigen Stadt in Dagestan im Südwesten Russlands die Messerliebhaber-Szene in aller Welt auf. Innerhalb kürzester Zeit hat sich das Unternehmen einen guten Ruf erarbeitet und stellt seither moderne und hoch-qualitative Messer für den Russischen sowie den westlichen Markt her.

Bei der Herstellung und Vermarktung der Messer steht der Pragmatismus im Zentrum, der das Überleben des Unternehmens und seiner Kunden, und somit das Überleben in doppelter Hinsicht sichert: Qualität zu akzeptablen Preisen.

Qualitätssicherung und Weiterentwicklung

Begonnen wurde 2011 mit vier Messern, darunter das Santi. Heute bemisst der Umfang der Jagdmesser von Kizlyar Supreme über 120 Exemplare. Für die grosse Popularität ist allerdings nicht die Anzahl der unterschiedlichen Messer verantwortlich, sondern die Qualität eines jeden einzelnen.

Um diese zu gewährleisten arbeitet das Unternehmen unter anderem mit dem russischen Militär zusammen, welches die Messer regelmässig und unter verschiedenen Bedingungen testet. Die Testergebnisse werden verwendet, um die Produktentwicklung weiter voran zu treiben.

Seit nunmehr zwei Jahren gehört Kizlyar Supreme nun auch unter die ODM und OEM-Hersteller, das für lokale und internationale Kundefn unter deren Brandnamen produziert. Durch das Feedback verschiedener Kunden wurden das Design und die Funktionen weiterentwickelt.

Auf diese Weise entstand unter anderem auch das optimierte Colada.Und die Entwicklung geht weiter.Das Wachstum hat dazu beigetragen, dass Kizlyar Supreme seit 2014 in einer neuen Werkhalle unter besten Voraussetzungen und mit Hilfe moderner Technologien produziert.

Auf diese Weise können noch innovativere und höher entwickelte Designs angefertigt werden. Noch in diesem Jahr werden die neuen Messer, welche bereits auf mehreren internationalen Fachmessen vorgestellt wurden, auf den internationalen Markt gebracht. Bei Meister Messer, dem offiziellen Kizlyar Supreme Händler in der Schweiz, erhalten Sie die neuen Messer selbstverständlich so bald wie möglich.

Jagdmesser von Elk Ridge

Neben den Jagdmessern von Kizlyar Supreme haben wir noch weitere Messer, die sich für Outdoor-Aktivitäten hervorragend eignen. Eine beliebte Marke sind die Messer mit dem Brand Elk Ridge. Sie werden von dem grössten US-amerikanischen Messerhersteller entwickelt und produziert und stellen einen grossen Anteil in seiner Jagdmesser-Reihe.

Die meisten Elk Ridge Messer sind in klassischen Design gehalten und bestechen durch ihre Kombination aus Qualität und Design. Zu nennen sind in diesem Zusammenhang die folgenden drei Full-Tang Messer. Alle drei sind in einem Hohlschliff geschliffen und werden mit einer ledernen Scheide für den sicheren Transport geliefert.

Das erste Messer fällt zunächst aufgrund seines schlichten Designs auf. Das praktische Messer mit der Drop-Point-Klinge ist angenehm in der Hand zu halten. Die Klinge ist im Vergleich zu den anderen beiden Messern mit 12cm die längste.

Der Griff des zweiten Messers besteht ebenfalls aus Holz. Einen besonders edlen Schein wird dem Messer durch die Wahl des Holzes gegeben. Das noble Schwarz des Pakkaholzes wertet das Messer optisch auf. Passend dazu wird eine schwarze Lederscheide geliefert, die den Transport des Messers erleichtert.

Das dritte Jagdesser hat eine Normalklinge und hat ebenfalls einen Holzgriff – perfekt für jeden, der gerne einen festen Griff hat.

Perfekte Vorbereitung für die Outdoor-Saison

Nun bricht wieder die Zeit des Jahres an, in welcher es die Wärme einfach macht, sich draussen aufzuhalten. Für jeden, der dabei gerne nach etwas Abenteuer Ausschau hält sind Outdoor-Aktivitäten in den Bergen ein Muss. Um für jede Situation gerüstet zu sein, können Sie noch heute Ihr Jagdmesser bei Meister Messerfinden.

Jagdmesser – wo kommen diese nützlichen Werkzeuge zum Einsatz?

Dieses Messer kann für vielfältige Arbeiten genutzt werden. Insbesondere für das eventuelle Töten eines Wildtieres sowie für das anschliessende Ausnehmen der Jagdbeute ist es bestens geeignet. Für die Jagd werden vor allem feststehende Jagdmesser verwendet, da sie über eine stabilere Bauweise verfügen. Allerdings ist das Produktspektrum im Bereich der Jagdmesser recht breit gefächert.

Dies liegt vor allem daran, dass sich im Laufe der Geschichte die verschiedensten Messerformen für spezielle Aufgaben entwickelten. Zudem haben auch regionale Besonderheit zu der heute vorhandenen Messervielfalt geführt. Wenn Sie nun neugierig geworden sind, werfen Sie doch einfach einen Blick in den Onlineshop von Meister Messer.

Hier finden Sie erstklassig gearbeitete Messer in den verschiedensten Ausführungen. Neben der Jagd eignet sich dieses scharfe Werkzeug auch für andere Einsatzzwecke bestens. Welche das genau sind, erfahren Sie im kommenden Abschnitt.

Weitere Einsatzbereiche

In der heutigen Zeit wissen auch Camper, Angler und Outdoorfans ein gutes Jagdmesser sehr zu schätzen. Vor allem auf längeren Wandertouren ist ein handliches Messer der ideale Begleiter, da es sich platzsparend transportieren lässt. Zudem sollte das nützliche Schneidwerkzeug bei Campingausflügen fester Bestandteil der Ausrüstung sein. Da die Klingen sehr robust gearbeitet sind, lassen sich mit ihnen auch Büchsen öffnen. Somit ersparen Sie sich das Mitnehmen eines Büchsenöffners, der nur unnötigen Platz in Ihrem Reisegepäck beanspruchen würde.

Doch bevor Sie den leckeren Inhalt der Dosen geniessen können, müssen Sie zunächst ein Lagerfeuer entfachen. Dank eines hochwertig gearbeiteten Jagdmessers lassen sich die gesammelten Zweige problemlos zerteilen, sodass bereits nach kürzester Zeit ein loderndes Feuer brennt. Zugegeben, kalte Ravioli sind zwar geniessbar, doch ein Gaumenschmaus ist es keineswegs. Oder steht Ihnen eher der Sinn nach einer köstlichen Fischmahlzeit? Dann gehen Sie doch einfach Angeln.

Sobald Sie einen Fisch gefangen haben, können Sie diesen mit Ihrem Messer filetieren. Darüber hinaus können Sie mithilfe des Jagdmessers mittlere Äste anspitzen, ohne das die Klinge Schaden nimmt. Je nach Machart kann das Messer auch für Schnitzarbeiten eingesetzt werden.

Das sollten Sie über Jagdmesser wissen

In der Regel werden Messermodelle mit feststehender Klinge für die Jagd verwendet. Darüber hinaus finden Messerbegeisterte im Fachhandel auch klappbare Jagdtaschenmesser, die sich durch eine einklappbare Schneide auszeichnen. Im Vergleich zu den feststehenden Modellen sind sie kürzer. Somit können sie unterwegs platzsparender verstaut werden.

Allerdings bevorzugen Jäger aus Gründen der Stabilität und Sicherheit die nicht klappbare Variante. Vor allem beim eventuellen Töten sowie dem anschliessenden Aufbrechen des Wilds sind diese Jagdmessermodelle nahezu unverzichtbar. Wie bereits erwähnt, haben sich im Laufe der Geschichte die verschiedensten Messerformen entwickelt. In der heutigen Zeit beträgt die Klingenlänge dieser Messer für gewöhnlich zwischen 10 und 15 Zentimeter.

Allerdings variieren diese Zahlen je nach Einsatzzweck. Insbesondere der sogenannte Hirschfänger ist in diesem Zusammenhang als Beispiel zu nennen. Mit einer Länge von bis zu 70 Zentimetern unterscheidet sich dieses Modell deutlich von den üblichen Jagdmessern.

Die Länge der Klinge ist vor allem davon abhängig, welche Wildtierart mithilfe des Messers erlegt werden soll. Jäger bevorzugen für gewöhnlich Messermodelle mit einer Drop-Point-Klinge. Darüber hinaus ist es wichtig, dass das Jagdmesser mit einer geraden Schneide ausgestattet ist, da diese saubere Schnittstellen erzeugt. Alles andere wäre für einen kundigen Jäger inakzeptabel.

Jagdmesser kaufen – welche Kriterien spielen eine Rolle?

Beim Kauf eines Jagdmessers gibt es verschiedene Aspekte, die beachtet werden müssen. Insbesondere die subjektiven Einflüsse dürfen Sie hierbei nicht ausser Acht lassen. So sollte das optimale Arbeitsmesser eine ansprechende Optik haben und über ein „gutes“ Gewicht verfügen. Dies bedeutet, dass das Messer weder zu schwer noch zu leicht sein darf.

Weiterhin ist es wichtig, dass das Arbeitsmesser eine hohe Schneidleistung besitzt und rutschfest ist. Besonders bei eher blutigen Arbeiten oder bei Nässe ist dieser Gesichtspunkt aus Sicherheitsgründen nicht zu unterschätzen. Allerdings sollten Sie sich beim Kauf eines Jagdmessers nicht nur von subjektiven Dingen leiten lassen. Auch folgende Punkte sind bei der Auswahl des richtigen Messers wichtig.

Einsatzzweck

Bevor Sie sich über das Aussehen des Messers Gedanken machen, sollten Sie überlegen, für welchen Zweck Sie das Schneidwerkzeug brauchen. Benötigen Sie das Jagdmesser eher zum Aufbrechen von erlegtem Wild oder möchten Sie mit seiner Hilfe Fisch filetieren?

Oder ist es Ihnen wichtig, dass Sie es bei Ihren Wandertouren beziehungsweise Campingausflügen vielfältig nutzen können? Da sich der Einsatzzweck auf sämtliche Messerkomponenten auswirkt, müssen Sie hier genau überlegen.

Griffschale und Griff

Das schärfste Messer nützt wenig, wenn Sie es nicht richtig handhaben können. Deshalb sollten Sie neben der Gesamtlänge des Messers vor allem die Beschaffenheit des Griffs berücksichtigen. Wichtig ist hierbei, dass dieser gut in Ihren Händen liegt. Zudem sollte Ihnen der Griff ermöglichen, dass Messer bequem und fest greifen zu können. Denn nur so behalten Sie beim Einsatz jederzeit die Kontrolle.

Bei schweren Arbeiten sollten Sie darauf achten, dass das Jagdmesser mit einem Handschutz ausgestattet ist. Zudem können auch ein ergonomisch geformter Griff oder Fingermulden die Sicherheit bei schwereren Arbeiten erhöhen. Darüber hinaus ist es wichtig, dass die Griffschalen bei Jagdmessern eine besondere Rutschfestigkeit aufweisen. Insbesondere bei blutigen Angelegenheiten sollte dieses Kriterium nicht ausser Acht gelassen werden.

Welcher Stahl wurde bei der Herstellung des Jagdmessers verwendet?

Wenn Sie lange Freude an Ihrem Messer haben möchten, muss dieses aus hochwertigen Materialien bestehen. Deshalb ist beim Kauf darauf zu achten, dass bei der Herstellung rost- und korrosionsresistenter sowie schnitthaltiger Stahl verwendet wurde. Weiterhin sollte sich das Arbeitsmesser leicht schärfen lassen.

Scheide

Hierbei ist es entscheidend, dass diese aus einem robusten, wetterfesten sowie leicht zu reinigenden Material besteht. Auch die Optik dürfen Sie in diesem Zusammenhang nicht ausser Acht lassen.

Jagdmesser – diese Dinge müssen Sie bei der Pflege beachten

Nur wer sein Messer konstant pflegt, wird lange Freude an ihm haben. Deshalb ist das regelmässige Nachschleifen elementar für die Schnittfähigkeit eines guten Jagdmessers. Bei der Säuberung des Messers müssen Sie auf scharfe Reinigungsmittel verzichten, da diese die Schneide stumpf werden lassen. Am besten reinigen Sie das Arbeitsmesser unmittelbar nach dessen Gebrauch per Hand mit einem milden Reinigungsmittel.


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21 August, 2019

Macheten: Früher Werkzeug und Waffe heute beliebtes Sammlerstück

Die Machete ist ein starkes, dickes und robustes Messer. Es findet seit Jahrhunderten bei einer Vielzahl von Völkern der Erde Verwendung. Heute ist das Buschmesser für viele nicht mehr „nur“ ein praktisches Werkzeug, sondern auch ein kostbares Sammlerstück. Bei Meister Messer finden Sie eine Grossauswahl an Unikaten, Raritäten, Gelegenheiten und Sonderangeboten.

Macheten: Früher Werkzeug und Waffe, heute beliebtes Sammlerstück 


Die Machete ist ein starkes, langes und robustes Messer. Ihre Klinge dient entweder als Werkzeug wie eine Axt oder als Waffe wie ein Kurzschwert. Typischerweise hat sie eine Länge zwischen 32,5 und 45 Zentimetern. Die Klingenstärke beläuft sich meist auf etwa 3 - 6 Millimeter.

In Europa kennt man Macheten vor allem aus Abenteuerfilmen- und –romanen. Sie dienen als Waffe, Werkzeug und Buschmesser – so beispielsweise bei der Ernte von Zuckerrohr. Im europäischem Raum benutzen Waldarbeiter analog dazu Hippe und Schweizer Gertel. 

Härte und Widerstandskraft 


Eine Machete ist ein Werkzeug mit einer Vielzahl von Einsatzgebieten und Verwendungsmöglichkeiten. Erhältlich in vielen Formen und unzähligen Ausführungen, erfreut sie sich weltweit grosser Beliebtheit. Heute ist das Buschmesser für viele nicht mehr „nur“ ein praktisches Werkzeug, sondern auch ein kostbares Sammlerstück.

Beim Kauf einer Machete empfiehlt sich die Berücksichtigung von Faktoren wie der Legierung, dem Handgriff und der Klingenform. Die häufigsten Werkstoffe sind Edelstahl und Carbonstahl. Carbonedelstahl wiederum vereint die Vorteile von Edelstahl und Kohlenstoffstahl.

Die Legierung der Klinge verleiht dem Buschmesser Härte und Widerstandskraft. Edelstahl wiederum eignet sich perfekt für historische Replikate und dekorative Buschmesser. Ebenso Vitrinencharakter haben Klingen aus Damaszenerstahl. 


Basierend auf Tradition und Erfahrung 


Für den Grossteil der Menschen ist die Form der Klinge das Hauptunterscheidungsmerkmal bei Buschmessern. Begehrt auf der ganzen Welt, basiert ihre Entwicklung grösstenteils auf Tradition und Erfahrung. Die Klingenformen reichen von Latin über Bolo, Barong, Parang, Kukri, Colima, Golok, Billhook, Hawkbill bis hin zu Panga. Sie alle haben verschiedene Vorteile und unterschiedliche Eigenschaften.


Beim Kauf einer Machete ebenso zu berücksichtigen ist der Erl, Tang oder Griffzapfen: Denn der in den Griff eingelassene Teil der Buschmesserklinge sorgt für den Zusammenhalt von Griff und Klinge. Eine weitere Überlegung bei der Auswahl eines Buschmessers betrifft das Griffmaterial: Hier haben Käufer die Wahl zwischen Holz, Kunststoff, Edelstahl, Gummi und Leder.


Die Griffarten von Macheten reichen von Quillon über D-Ring bis hin zu Crossguard. Wichtig sind Griffigkeit und ergonomisches Design eines Machetegriffs. Ein guter Griff bietet des Weiteren Schutz vor dem Abrutschen der Hand vom Handgriff auf die Klinge. Auf diese Art und Weise schützt der Griff Hände, Knöchel und Handgelenke vor Schnitten. 


Von Latin bis hin zu Panga 


Sie möchten in der Schweiz eine Machete kaufen?

Meister Messer begeistert mit kompetenter Beratung, gutem Service und zuverlässiger Lieferung. Mit Passion für alle Arten von Messern bieten wir Ihnen von der Crocodile Dundee Machete bis hin zum Indiana Jones Buschmesser eine Riesenauswahl unterschiedlicher Macheten für passionierte Messerkenner und begeisterte Machetensammler. Wir überzeugen mit einer Grossauswahl an Unikaten, Raritäten, Gelegenheiten und Sonderangeboten.


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21 Juni, 2019

Tomahawk - früher Waffe, heute universelles Werkzeug

Tomahawk – einst als Waffe gefürchtet, heute als Werkzeug geschätzt

Als sprichwörtliches Kriegsbeil ist der Tomahawk ein zentrales Symbol für die Lebensweise und Philosophie der nordamerikanischen Indianer. Ob in ihrer Funktion als Kriegs- und Jagdwaffe oder als eindrucksvolles Zeichen der Macht: Bis heute beschäftigt die traditionelle Wurfaxt die Fantasie der Menschen. Moderne Ausführungen werden auch weiterhin als vielfältige Werkzeuge und für Wettbewerbe genutzt. Eine grosse Auswahl davon gibt es bei Meister Messer.

Wer versucht, sich einen amerikanischen Ureinwohner vorzustellen, hat ihn sofort als dessen wirksame und treffsichere Waffe vor Augen: den Tomahawk. Tatsächlich hat die vielseitige Streitaxt das Bild massgeblich geprägt, das wir uns von den sogenannten »Indianern« machen. Der Name stammt aus der Powhatansprache, die heute als ausgestorben gilt, jedoch in derartigen Relikten erhalten geblieben ist. Tatsächlich ist die Verwendung von Äxten zur Jagd, im Krieg und als Werkzeug aus der Menschheitsgeschichte der meisten Teile der Welt nicht wegzudenken.

Ob Kavalleristen oder Infanteristen: Die Streitaxt gehörte besonders im Mittelalter auch in Europa zu den unverzichtbaren Ausrüstungsgegenständen kämpfender Truppen. Dass wir sie heute besonders mit den Ureinwohnern des nordamerikanischen Kontinents assoziieren, liegt nicht zuletzt an den vielen Wild-West-Legenden, die spätestens seit der Zeit von Karl May unsere Vorstellungen prägen. Die Wurfaxt nimmt breiten Raum in den Geschichten rund um Winnetou und Old Shatterhand ein.

Die geheimnisvolle Aura der Waffe rührt nicht zuletzt von der Tradition her, das Kriegsbeil als Symbol für den Friedensschluss zu vergraben oder es, im gegenteiligen Fall wieder auszugraben. Hieraus resultiert eine Zuschreibung nahezu magischer Kräfte, die über Leben und Tod entscheiden. »Das Kriegsbeil ist erst dann begraben, wenn man nicht mehr weiss, wo es liegt!«, sagt denn auch ein altes indianisches Sprichwort, das diese Symbolik aufgreift. Heute ist die kriegerische Verwendung der Wurfaxt weitgehend praktischen Zwecken gewichen: Tatsächlich ist der Tomahawk ein nützliches Werkzeug, das besonders im Survivaltraining und bei anderen Outdooraktivitäten Verwendung findet.

Wie sieht ein moderner Tomahawk aus?

Im Gegensatz zu einer landläufigen Axt ist das Blatt eines Tomahawks grundsätzlich zweiseitig gestaltet: Gegenüber der Schneide liegt, je nach Modell, ein Dorn oder ein Hammer. Auch traditionelle Pfeifentomahawks sind weiterhin erhältlich. Diese führen gegenüber der Schneide eine integrierte Friedenspfeife mit sich, was besonders als eindringliche Symbolik und für rituelle Zwecke wertvoll ist. Für Survivalanwendungen hat sich besonders die Variante mit Dorn bewährt, da dieser sowohl als Eispickel als auch zum Klettern oder zum Zerschlagen von Glas oder anderen Hindernissen genutzt werden kann.

Da die traditionelle Verwendung als Wurfaxt nach einer gewissen Leichtigkeit verlangt, bringen auch moderne Ausführungen vergleichsweise wenig Gewicht auf die Waage. Bei traditionell gehaltenen Varianten ist der Stiel eher länger gearbeitet (bis etwa 50 cm), wobei auch Varianten mit kurzem Stiel (ab etwa 20 cm) erhältlich sind. Die herkömmliche Variante besteht aus Holz (meist Hickory), verfügbar sind jedoch auch Modelle aus Vollmetall.

Worauf muss man beim Umgang mit einem Tomahawk achten?

Da die indianische Streitaxt weniger auf Kraft als auf Schnelligkeit ausgelegt ist, braucht der Umgang mit diesem vielseitigen Werkzeug ein wenig Übung. Wer es hauptsächlich mit sich führt, um Kleinholz für das Lagerfeuer zu sammeln, wird sehr schnell zum gewünschten Erfolg kommen. Hoffnungsvolle Teilnehmer an einem Wettbewerb im Tomahawkwerfen benötigen jedoch eine Menge Training, bis sie die nötige Treffsicherheit erworben haben, die den Weg zum Siegertreppchen bahnt.

Wofür auch immer Sie die Wurfaxt verwenden: Pflegen Sie das Bewusstsein, dass es sich um eine scharfe Waffe handelt, mit der man sorgfältig umgehen sollte, um Unfälle zu vermeide. Wer die Arbeit mit einer handelsüblichen Axt gewöhnt ist, benötigt zudem Zeit, sich an die Doppelseitigkeit und Leichtgewichtigkeit der Wurfaxt zu gewöhnen.

Holen Sie deshalb nicht zu weit aus und sorgen Sie für kontrollierte Bewegungsabläufe. Setzen Sie nicht auf Kraft, sondern auf Präzision. Nur wenn sie mit leichter Hand geführt wird, kann die Wurfaxt ihre maximale Energie entfalten. Ein wenig Training lohnt sich also, wenn Sie die Fähigkeiten dieses genialen Werkzeugs voll auskosten und seine Beherrschung erlernen möchten, um auf den Spuren Winnetous zu wandeln.

Ihr Tomahawk von Meister Messer

Bei Meister Messer gibt es eine grosse Auswahl hochwertiger Wurfäxte in vielen Varianten und Preislagen. Allen gemeinsam ist, dass ausschliesslich Produkte bewährter Markenhersteller Eingang in das Sortiment finden. Tatsache ist: Die Herstellung einer guten Wurfaxt bedarf eines grossen technischen Know-hows. Nur wenn der Schwerpunkt perfekt positioniert ist, kann sich das Drehmoment optimal auswirken, wodurch Flugeigenschaften von höchster Präzision gewährleistet sind. Zu den wichtigsten Brands gehören: 

Cold Steel – Der US-amerikanische Hersteller gehört zu den am schnellsten wachsenden Marken im Bereich der Kaltwaffen und ist für seine Qualität bekannt. Tomahawks von Cold Steel sind sowohl in schwereren Ausführungen mit massiven Axtköpfen aus Stahl und Stiel aus Hickoryholz, als auch in leichteren, moderneren Varianten erhältlich. 

Perfect Point – Der Name ist Programm: Die Produkte von Perfect Point sind für ihre perfekte Ausgewogenheit bekannt, sodass sich die Kraft präzise auf einen Punkt konzentriert.Die Wurfäxte des Labels bestehen aus Stahl und sind bei Meister Messer in den Farben Schwarz und Silber erhältlich. 

MTech – Wurfäxte des Labels sind in mehreren Varianten erhältlich, bestehen aus rostfreiem Stahl und verfügen meist über einen Kordelgriff. 

Z-Hunter – Wurfäxte von Z-Hunter bestehen aus rostfreiem Stahl, weisen die wohl grösste Formenvielfalt auf und sind meist an ihrem charakteristischen grünen Kordelgriff erkennbar. Wählen Sie Ihre Wurfaxt jetzt aus dem Sortiment von Meister Messer. Erwerben Sie damit ein vielseitiges Werkzeug, dessen eindrucksvolle Geschichte nicht nur Karl May Fans mit Ehrfurcht erfüllt! Nutzen Sie es als hilfreichen Ausrüstungsgegenstand im Rettungseinsatz oder wandeln Sie auf den Spuren von Winnetou und verweisen Sie Konkurrenten beim Countrywettbewerb auf ihren Platz. Warum auch immer Sie sich für eine Wurfaxt entscheiden: Bei Meister Messer finden Sie garantiert das richtige Modell!

Der Tomahawk als nützliches Werkzeug

Wie bereits am Anfang des Artikels erwähnt, assoziieren viele Menschen den Tomahawk mit den indigenen Völkern Nordamerikas. Vor allem als Jagd- und Kriegswaffe ist die Wurfaxt – dank zahlreicher Westernfilme und Karl-May-Erzählungen – im kollektiven Gedächtnis verankert. Allerdings wird diese einseitige Betrachtungsweise dem Tomahawk nicht gerecht. Denn bereits damals diente er den Ureinwohnern, Trappern, Händlern und Cowboys als nützliches Werkzeug. Aufgrund seines geringen Gewichtes war er eine gute Alternative zu grösseren Äxten und Beilen.

Insbesondere zum Zerkleinern von Feuerholz, für die Ausführung einfacher Holzarbeiten sowie zum Zerlegen von Wildtieren war er ideal. Einige hundert Jahre später hat sich an dieser Tatsache nichts geändert. Auch in der heutigen Zeit wissen hauptsächlich Abenteurer und Camper einen hochwertig gearbeiteten Tomahawk zu schätzen. Im Messershop von Meister Messer bieten wir Ihnen genau diese Produkte an – erstklassige Wurfäxte von bewährten Markenherstellern.

Der Tomahawk als Bestandteil der Survivalausrüstung

Für Abenteurer und Entdecker ist der Tomahawk in erster Linie ein nützliches Werkzeug. Dank ihm ist es ein Leichtes, sich den Weg durch das Dickicht freizuschlagen oder Holz für das Lagerfeuer zu zerkleinern. Auch das Kappen eines Seils stellt kein Problem dar. Wer sich für einen Tomahawk mit Dorn entscheidet, kann mit diesem Konserven öffnen. Das zusätzliche Mitführen eines Dosenöffners ist somit unnötig.

Darüber hinaus kann ein Dorn auch in anderen Situationen äusserst nützlich sein. Etwa dann, wenn Sie sich im unwegsamen Gelände nach oben ziehen müssen oder dringend Halt benötigen, um ein Abrutschen zu verhindern. In diesen Fällen nutzen Sie den Dorn ähnlich wie einen Eispickel. Allerdings sollten Sie bedenken, dass ein normales Tomahawk-Modell nicht für einen derartigen Dauereinsatz ausgelegt ist. Insgesamt stellt dieses Multifunktionswerkzeug eine sinnvolle Bereicherung der Survivalausrüstung dar, da Sie mit ihm zahlreiche Probleme lösen können.  

Einsatz-Tomahawk – nützliches Werkzeug mit Zusatzausstattung

Im Messershop von Meister Messer finden Sie Modelle, welche speziell für den Ausseneinsatz konzipiert wurden. Der wesentliche Vorteil dieser Produkte ist, dass sie auf der gegenüberliegenden Seite für gewöhnlich einen Eispickel besitzen. Dieser ist vor allem beim Klettern sehr hilfreich. Darüber hinaus kann er ebenfalls als Spitzhackenersatz zur Auflockerung des Bodens eingesetzt werden.

Einige Fabrikate verfügen am Ende des Griffs über einen abschraubbaren Deckel, welcher einen Kompass enthält. Teilweise besitzen diese Produkte im Griffinneren eine wasserdichte Kapsel mit nützlichen Hilfsmitteln. Streichhölzer, Fischerhaken oder ein trockenes Pflaster sind nur einige Beispiele, die in diesem Zusammenhang zu nennen sind.

Einsatz in Notsituationen

Wer in der Wildnis unterwegs ist, sollte sich auch auf eventuelle Notfälle einstellen. Denn im Gegensatz zu belebten Städten kann es in der Einsamkeit mitunter Stunden dauern, bis die Rettung eintrifft. So kann ein Tomahawk äusserst nützlich sein, Personen aus Fahrzeugen zu befreien. Insbesondere Modelle mit einem Dorn haben die Durchschlagskraft, Glas zu zerbrechen.

Welchen Nutzen weist ein Tomahawk beim Camping auf?

Beim Campen gibt es kaum etwas Schöneres, als einen ereignisreichen Tag mit einem lodernden Lagerfeuer zu beenden. Damit die Flammen entfacht werden können, muss zuvor Brennholz geschlagen werden. Ein Tomahawk leistet hierbei gute Dienste. Sofern Sie auf einem gut ausgestatteten Campingplatz übernachten, müssen Sie wahrscheinlich nicht erst aufwendig die Feuerstelle vorbereiten. Sollten Sie jedoch zum Übernachten die Einsamkeit vorziehen, sieht das Ganze schon anders aus. Aber solange Sie einen hochwertig verarbeiteten Tomahawk Ihr Eigen nennen, dürfte auch diese Aufgabe leicht zu erledigen sein. Wer das einfache Zelt dem gut ausgestatteten Campingwagen vorzieht, sollte sich die Modelle mit Hammerkopf genauer anschauen.

Der Hammer bietet den Vorteil, dass Sie die Heringe beim Zeltaufbau mühelos in den Boden einschlagen können. Vor allem bei hartem Untergrund ist solch ein Tomahawk äusserst nützlich. Ein wesentlicher Vorteil dieses Werkzeuges ist, dass es mehrere Funktionen in einem vereint. Somit können Sie Ihr Reisegepäck auf das Nötigste reduzieren. Insbesondere bei spontanen Campingausflügen ist diese Tatsache nicht zu unterschätzen.

Tomahawk kaufen – darauf sollten Sie achten

Bevor Sie einen Tomahawk erwerben, sollten Sie zunächst darüber nachdenken, für welche Einsatzzwecke Sie diesen nutzen möchten. Wenn Sie gern in entlegenen Gebieten unterwegs sind, ist ein Einsatz-Tomahawk mit vielfältiger Zusatzausstattung sicherlich eine gute Wahl. Auch müssen Sie bei diesen Survivalinstrumenten darauf achten, dass der Griff einen optimalen Halt bietet. Sollten Sie jedoch lediglich ein Werkzeug zum Holz spalten oder Dosen öffnen benötigten, genügt sicherlich ein einfaches Modell mit Dorn oder Hammerkopf.

Das Gleiche gilt für all jene, die Ihren Urlaub auf einem gut ausgebauten Campingplatz verbringen. Ein Eispickel ist hier in der Regel nicht erforderlich. Auch werden Sie keinen Kompass zum Finden der Toiletten benötigen, da diese in der Regel ausgeschildert sind. Ganz gleich, wofür Sie einen Tomahawk benötigen: Im Messershop von Meister Messer finden Sie sicherlich das richtige Modell.

Wie unterscheidet sich der Tomahawk von einer Axt beziehungsweise einem Beil?

Grundsätzlich eignen sich alle drei Werkzeuge, um Holz zu zerkleinern beziehungsweise in die von Ihnen gewünschte Form zu bringen. Im Gegensatz zu einem Beil oder einer Axt verfügt ein Tomahawk ausserdem über sehr gute Flugeigenschaften. Nicht umsonst war er als Waffe bei den indigenen Völkern Nordamerikas gleichermassen geliebt und gefürchtet. Darüber hinaus ist ein Tomahawk zweiseitig gestaltet. Je nach Fabrikat befindet sich auf der gegenüberliegenden Seite der Axt entweder ein Hammer oder ein Dorn. Aber auch Modelle mit Pfeifenkopf oder Eispickel finden Sie im Messershop von Meister Messer.

Der Tomahawk als Sportgerät

Der Tomahawk zählt zu den Wurfäxten. Diese Äxte bieten die Besonderheit, dass sie hervorragend ausbalanciert sind. Dank dieser Eigenschaft lassen sie sich – nach vielen Trainingseinheiten – treffsicher in ein Ziel werfen. In der Vergangenheit diente die Kunst des Axtwerfens vor allem kriegerischen Zwecken. Glücklicherweise sind diese Zeiten vorbei. Doch in Vergessenheit gerieten die Fähigkeiten nie. Heutzutage wird das Axtwerfen von begeisterten Fans als Sport ausgeübt.

Vor allem auf Mittelaltermärkten oder im Wald treffen sich Gleichgesinnte, um den Tomahawk auf kreisrunde Holzscheiben oder tote Baumstümpfe zu werfen. Insbesondere bei kanadischen und amerikanischen Reenactmentgruppen ist diese Sportart beliebt.

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17 Mai, 2019

Das müssen Sie beim Sackmesser Kaufen beachten

Taschenmesser

Sackmesser kaufen: Auf diese Dinge müssen Sie achten

Obwohl das Sackmesser auf eine langjährige Geschichte zurückblicken kann, ist es auch in unserer heutigen Zeit ein praktisches Utensil. Dies liegt vor allem an seinen mannigfaltigen Einsatzmöglichkeiten. Selbst einfach ausgestattete Fabrikate bieten einige Werkzeuge, die das Leben bei der Jagd, beim Campen oder Wandern in der Natur erleichtern. Aber auch der einfache und sichere Transport in der Trage- oder Hosentasche dürfen in diesem Zusammenhang nicht unerwähnt bleiben. Worauf Sie beim Sackmesser kaufen achten sollten, verraten wir Ihnen in diesem Artikel.

Vorab ein kurzer Blick in die Geschichte

Bereits seit der Hallstattzeit, um 600 vor Christus, werden diese praktischen Messer verwendet. Da sich die Sackmesser gefahrlos in der Tasche transportieren liessen, erfreuten sie sich ebenso in der römischen Antike allgemeiner Beliebtheit. Im Jahr 1891 beschloss die Schweiz, dass sämtliche Soldaten mit diesem Messer ausgestattet werden sollten. Das war die Geburtsstunde des Schweizer Offiziersmessers. Auch in unserer modernen Zeit hat das Taschenmesser nichts von seiner Attraktivität eingebüsst. Verschiedene Designs, Bauarten und Ausstattungsmerkmale der einzelnen Markenhersteller sorgen dafür, dass Sie im Messershop von Meister Messer das perfekte Modell finden werden. 

Sackmesser kaufen: Welches Material bevorzugen Sie?

Bevor Sie sich mit der Wunschausstattung Ihres Taschenmessers beschäftigen, müssen Sie sich zunächst folgende Frage beantworten: Aus welchem Material soll der Messergriff bestehen? Damit ein Schneidwerkzeug gut in der Hand liegt, muss es vor allem griffig sein. Dieser Aspekt ist nicht nur für eine gute Handhabung wichtig, sondern erhöht auch den Sicherheitsfaktor ungemein. Hier kommt nun die Wahl des richtigen Messergriffs ins Spiel. Leider gibt es in diesem Zusammenhang keine allgemeingültige Empfehlung. Vielmehr sind die persönlichen Vorlieben ausschlaggebend. Glücklicherweise finden Sie im Messershop von Meister Messer eine breite Auswahl an erstklassig gearbeiteten Sackmessern. Ob Sie sich letztendlich für eine Griffschale aus gebürstetem Stahl, beschichtetem Aluminium oder einen Wurzelholzgriff entscheiden, bleibt ganz Ihnen überlassen.

Entscheidungshilfe: Welche Vorzüge bieten die einzelnen Materialien?

Wer ein Sackmesser kaufen möchte, findet im Onlineshop von Meister Messer eine Vielzahl unterschiedlicher Modelle. Um Ihnen die Auswahl zu erleichtern, stellen wir Ihnen nun die gängigsten Griffmaterialien vor. Aluminium, Edelstahl, Kunststoff und Holz zählen zu den beliebtesten Materialien, aus denen ein Taschenmessergriff gefertigt wird. Das Naturprodukt Holz zeichnet sich vor allem durch seine Praxistauglichkeit sowie Stabilität aus. Auch besticht es durch eine angenehme Haptik. Im Gegensatz dazu ermöglichen Sackmessergriffe aus Aluminium oder Edelstahl einen leichteren Messerbau. Zudem zeichnen sie sich durch eine sehr hohe Haltbarkeit aus, sodass Sie sich über einen langen Zeitraum an Ihrem Messer erfreuen können. Damit der Messergriff bei diesem Material gut in der Hand liegt, empfiehlt sich eine zusätzliche Gummierung. Darüber hinaus finden Sie bei Meister Messer ebenfalls Messergriffe aus Kunststoff. Obwohl diese Modelle in puncto Aussehen eher Geschmackssache sind, überzeugen sie dennoch mit einer guten Haltbarkeit. Der Kunststoff G 10 ist in diesem Kontext besonders hervorzuheben. Im Gegensatz zu anderen Kunststoffarten begeistert dieses Material mit einer sehr hohen Beständigkeit sowie Widerstandsfähigkeit. Aufgrund dieser Charaktereigenschaften kommt er bei der Herstellung zahlreicher hochwertiger Sackmesser zum Einsatz.

Ohne eine scharfe Klinge, ist ein Taschenmesser nahezu wertlos

Ein Messer muss vor allem eines: Dinge mühelos schneiden können. Somit ist es nur natürlich, dass jeder Käufer in puncto Schärfe erstklassige Ergebnisse erwartet. Damit die Klinge eines Messers die erforderliche Schneidleistung erzielt, muss sie aus hochwertigem Material gefertigt sein. Insbesondere Karbon- und Edelstahl beherrschen in diesem Zusammenhang den Taschenmessermarkt. Allerdings müssen Sie bei der Stahlauswahl folgenden Punkt bedenken: Obwohl Karbonstahl sich durch eine sehr gute Härte auszeichnet, schwächelt er in Sachen Korrosionsbeständigkeit und braucht daher mehr Pflege. Deshalb ist eine Sackmesserklinge aus rostfreiem Edelstahl für Einsteiger wohl die bessere Alternative.

Weitere Faktoren, die Sie beim Sackmesser kaufen beachten sollten

Auch wenn die Beschaffenheiten der Klinge und des Griffs für die Qualität eines Taschenmessers von entscheidender Bedeutung sind, spielen beim Sackmesserkauf noch weitere Punkte eine wesentliche Rolle. Zu ihnen zählen unter anderem:

Gewicht
Grösse
Bauweise
Tragesystem 
Design

Überlegen Sie im Vorfeld, wie Sie das Taschenmesser transportieren möchten. Wenn Sie dieses während eines Campingausfluges im Camper verstauen, spielen das Gewicht, die Grösse sowie das Tragesystem eine eher untergeordnete Rolle. Anders sieht es jedoch aus, wenn Sie das Messer während einer Wanderung immer bei sich tragen. Vor allem bei längeren Strecken oder im unwegsamen Gelände sollte das Mitführen des Sackmessers kaum stören. Weiterhin spielt bei der Wahl des richtigen Taschenmessers auch das Design eine Rolle. Allerdings sollten Sie diesem Punkt nicht übermässige Beachtung schenken. Schliesslich kommt es beim Gebrauch eines Schneidwerkzeuges vor allem auf dessen Verarbeitung und Funktionalität an. Sollte darüber hinaus auch das Aussehen Ihren Vorstellungen entsprechen, umso besser. 

Äusserst komfortabel – Sackmesser mit Gürtel- oder Taschenclip

Wer sein Messer unterwegs immer bei sich führen möchte, sollte beim Kauf auf die Befestigungsmöglichkeiten achten. Im Onlineshop von Meister Messer finden Sie einige Modelle, die mit einem praktischen Taschen- oder Gürtelclip ausgestattet sind. Diese lassen sich problemlos an Hosen oder Taschen befestigen, sodass Sie das Messer stets zur Hand haben, wenn Sie es benötigen. Vor allem für Abenteurer, Wanderer oder Angler ist dieses Ausstattungsmerkmal sehr nützlich. 

Für welche Arbeiten beziehungsweise Gelegenheiten benötigen Sie das Sackmesser?

Moderne Taschenmesser sind ein vielseitig einsetzbares Werkzeug. Je nach Modell verfügen sie über die unterschiedlichsten Funktionen. Während die einen über ein klappbares Taschenbesteck verfügen, punkten die anderen mit einem nützlichen Flaschenöffner, Schraubenzieher, Marlspieker oder Dosenöffner. Daher ist es beim Sackmesserkauf wichtig, sich bereits im Vorfeld Gedanken über die benötigte Ausstattung zu machen.

Erstklassige Sackmesser sind nur etwas für Outdoorfans – oder etwa nicht?

Viele Menschen glauben, dass ein Taschenmesser nur in der Natur beziehungsweise einsamen Wildnis von enormem Nutzen ist. Ihrer Meinung nach profitieren vor allem Camper, Angler und Abenteurer von der Erfindung dieses Messers. Aber der Eindruck trügt. Auch in der Zivilisation – insbesondere im Strassenverkehr – kann das richtige Sackmessermodell enorm nützlich sein. Insbesondere dann, wenn es über einen Glasschneider und Gurtschneider verfügt. Derart ausgestattet können Sie bei einem Verkehrsunfall schnell Hilfe leisten. 


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26 April, 2019

Messer Shop: Erlesene Auswahl von Messern bei Meister Messer

Messer Shop: Erlesene Auswahl von Messern bei Meister Messer

Messer Shop: Entdecken Sie das vielfältige Angebot exzellenter Messer 

Im Messer Shop von Meister Messer finden Sie nahezu alles, was scharf ist. Neben Taschenmessern, Jagdmessern und Macheten bieten wir Ihnen noch weitere Werkzeuge, die eindeutig zum Schneiden hergestellt wurden. Aber auch mittelalterliche Waffen oder Übungsmesser mit stumpfer Klinge führen wir in unserem Sortiment.

Die Angebotsvielfalt im Bereich der Schneidwerkzeuge ist sehr breit gefächert, da sie im Laufe der Geschichte für unterschiedliche Einsatzzwecke entwickelt wurden. In diesem Artikel geben wir Ihnen einen kleinen Einblick, wie facettenreich diese Kategorie bei Meister Messer ist. 

Im Messer Shop von Meister Messer finden Sie erstklassige Taschenmesser

Klapp- oder Taschenmesser sind nicht nur äusserst handlich, sondern überzeugen auch mit ihren mannigfaltigen Einsatzmöglichkeiten. Der grösste Vorteil ist jedoch, dass Sie diese Messer problemlos mit sich führen können. Somit haben Sie sie stets zur Hand, wenn Sie etwas schneiden oder abtrennen möchten.

Im Bereich der Taschenmesser gibt es verschiedene Bauarten. Auch unterscheiden sich die gestalterischen Schwerpunkte der jeweiligen Hersteller voneinander, sodass Sie bei Meister Messer sicherlich Ihr Wunschmesser finden werden. 

Taschenmesser sind ein Muss für Outdoorfans

Der wesentliche Vorteil dieses Messers besteht in seinem einfachen Transport. Darüber hinaus können moderne Modelle viel mehr, als nur Schneiden. Vor allem das Schweizer Messer ist ein regelrechter „Alleskönner“. Je nach Fabrikat verfügt es über ein Taschenbesteck, einen Korkenzieher, einen Schraubendreher oder eine Pinzette. Kein Wunder, dass es bei Campern, Anglern und Jägern zur Grundausstattung gehört. 

Einhandmesser

Wie es der Name bereits vermuten lässt, können Sie dieses Werkzeug mit nur einer Hand nutzen. Vor allem bei Hobbybastlern sind diese Messer beliebt, da sich mit ihrer Hilfe vielfältige Probleme lösen lassen. 

Klappmesser

Bei diesen Fabrikaten ist die Klinge mit einem Gelenk am Messergriff befestigt, sodass sie bei Nichtnutzung im Griff versenkt werden kann. Neben einfach ausgestatteten Modellen finden Sie in unserem Onlineshop ebenfalls Produkte, die über einen Glasbrecher oder Gurtschneider verfügen. Insbesondere wenn Sie Zeuge eines Autounfalls werden – oder selbst in diesen verwickelt sind, ist diese Zusatzausstattung von grossem Nutzen. 

Machete – perfekt für Hack- und Holzarbeiten

Macheten sind im Allgemeinen zwischen 30 und 50 Zentimeter lang und besitzen eine Klingenstärke von 3 bis 6 Millimeter. Sie kommen weltweit zum Einsatz. Vor allem in den Subtropen sowie Tropen werden sie als vielseitiges Werkzeug genutzt. Die langen Messer werden hier überwiegend im landwirtschaftlichen Bereich für die Ernte von Feldfrüchten verwendet.

Da die Machete ebenso als Hackbeilersatz Anwendung findet, wird sie in Lateinamerika ebenso für die Zubereitung hartschaliger Früchte genutzt. Darüber hinaus leisten diese Schneidwerkzeuge auch Abenteurern und Entdeckern gute Dienste, da sie sich dank einer messerscharfen Machete durch das Unterholz des Waldes schlagen können. Insbesondere in Regionen mit dichten, unwegsamen Wäldern ist das Mitführen einer Machete sinnvoll, da sie das Vorankommen ungemein erleichtert. 

Jagdmesser – in unserem Onlineshop werden nicht nur Jäger fündig

Wie es der Name vermuten lässt, kommt dieses Messer vor allem bei der Jagd zum Einsatz. Insbesondere zum Häuten sowie Ausnehmen eines geschossenen Wildtieres sind diese scharfen, präzisen Arbeitsmesser optimal. Im Laufe der Geschichte entwickelten sich verschiedene Jagdmessermodelle, je nachdem, für welchen Einsatzzweck sie benötigt wurden. Moderne Jagdmesser besitzen für gewöhnlich eine Klingenlänge von 10 bis 15 Zentimeter. Jedoch gibt es auch Fabrikate, welche von der „Norm“ abweichen. Vor allem der Hirschfänger ist hier als Beispiel zu nennen.

Mit einer Länge von bis 70 Zentimetern kommt er traditionell in der Schwarzwild- und Hochwildjagd zur Anwendung. Neben der Jagd leisten Jagdmesser ebenso im Outdoorbereich hervorragende Dienste. Ob Sie beim Campingausflug eine Büchse öffnen wollen oder als begeisterter Angler einen Fisch in freier Natur filetieren möchten: Mit den hochwertig gearbeiteten Jagdmessern von Meister Messer ist all dies problemlos möglich. 

Axt – viel mehr als nur ein scharfes Werkzeug

Einst zählten Beile und Äxte zu den wichtigsten Arbeitsmitteln der Menschheit. Bereits in der Urzeit banden die Menschen spitze Steine an einen stabilen Holzstock, um damit etwa Holz zu schlagen oder Gegenstände herzustellen. Im Laufe der Jahrtausende entwickelten sie die Äxte immer weiter. In der heutigen Zeit werden diese Werkzeuge nicht mehr aus Stein, sondern aus hochwertigem Metall gefertigt. Einzig der Schaft (Stil) besteht bei einem Grossteil der Äxte aus Holz. 

Die Axt als Sportgerät

Vermutlich entwickelte sich das Axtwerfen – als sportlicher Wettbewerb – aus purer Langeweile heraus. In der heutigen Zeit kennen viele Menschen dieses „Sportereignis“ lediglich von Mittelaltermärkten oder aus alten Westernfilmen, in denen die Ureinwohner auch aus weiter Distanz niemals ihr Ziel verfehlten.

Doch wer nun glaubt, dass diese Sportart ins Reich der Geschichte gehört, der irrt. Denn in der heutigen Zeit gibt es viele Vereine, welche die hohe Kunst des Axtwerfens praktizieren. Wenn auch Sie diesen interessanten Sport einmal ausprobieren möchten, finden Sie im Messer Shop von Meister Messer Äxte und Zielscheiben für diesen Zweck. 

Tomahawk

Bei den nordamerikanischen Ureinwohnern spielte der Tomahawk eine zentrale Rolle. Er diente ihnen nicht nur als ausgezeichnete Jagd- und Kriegswaffe, sondern war zugleich auch ein zentrales Symbol ihrer Philosophie und Lebensweise. Moderne Ausführungen werden in unserer heutigen Zeit vor allem für Wettbewerbe sowie als vielseitiges Werkzeug genutzt.

Ein breites Angebot hiervon finden Sie im Messer Shop von Meister Messer. Im Vergleich zur herkömmlichen Axt ist das Blatt dieses Werkzeuges zweiseitig gespalten. Je nach Fabrikat liegt gegenüber der Schneide entweder ein Hammer oder ein Dorn. Für Survivalanwendungen hat sich besonders letztere Variante bewährt, da diese sowohl zum Klettern als auch zum Zerschlagen von Hindernissen verwendet werden kann. 

Samuraischwert – die Waffe der Samurai

Das Samuraischwert – welches auch als Katana bezeichnet wird – ist ein traditionelles Langschwert, welches einst die japanischen Krieger führten. Das Katana verfügt über eine nach hinten gebogene einschneidige Klinge, welche eine Mindestlänge von 60 Zentimetern aufweist. Gegen Ende des 14. Jahrhunderts tauchte diese Waffe erstmalig auf.

Zu jener Zeit wurde sie im Zweikampf mit ungepanzerten Feinden eingesetzt. Mit Beginn der Friedenszeit – ab dem 17. Jahrhundert – verlor das Samuraischwert als Waffe immer mehr an Bedeutung. Stattdessen entwickelte es sich zu einem Statussymbol mit immer aufwendigeren Verzierungen. 

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27 März, 2019