Die Kunst der Rasur mit dem Rasiermesser – Meister Messer
Mittwoch, 22. Dezember 2021

Die Kunst der Rasur mit dem Rasiermesser – Meister Messer

Die meisten Männer rasieren sich heutzutage mit einem elektrischen oder einem Nassrasierer. Lange Zeit war jedoch das Rasiermesser die einzige Möglichkeit, die Haare im Gesicht zu entfernen. Wenn Sie Wert auf eine saubere Rasur legen, dann ist die Messerrasur eine gute Wahl für Sie.


Rasiermesser: Eine jahrtausendelange Geschichte

Lange Zeit waren es nahezu ausschliesslich professionelle Barbiere, die der Kunst der Rasur mit dem Rasiermesser nachgingen. Doch seit einigen Jahren steigt die Beliebtheit der Messer auch in den privaten Badezimmern. Das liegt vor allem daran, dass diese Rasiermethode sehr gründliche Ergebnisse liefert.  

 

Zugegebenermassen ist sie zudem eine besondere Form der Selbstpflege, die im stressigen Alltag einen Moment der Ruhe bietet. Hinzu kommt, dass die Verwendung eines Messers deutlich umweltfreundlicher ist als die von handelsüblichen Rasierern.  

 

Klingen und Griffe, die ausgedient haben, landen im Abfall. Hochwertige Messer hingegen produzieren keinerlei Müll, denn sie bleiben bei der richtigen Pflege ein Leben lang erhalten. Abgestumpfte Klingen werden einfach geschärft und müssen nicht ersetzt werden.  

 

Das Messer erlebt unweigerlich seine ganz eigene Renaissance. Aber wann und wo begann seine Geschichte eigentlich?  

 

Rasiermesser gibt es seit Menschengedenken. Die ersten gefundenen Exemplare stammen aus dem dritten Jahrtausend vor Christus. Im antiken Ägypten rasierten sich zunächst Männer aus der Oberschicht mit bronzenen oder kupfernen Messern, bald darauf kam die Methode auch bei der restlichen Bevölkerung in Mode.


Die Messerrasur erobert Europa 

Auch nach Europa breiteten sich Rasiermesser schnell aus. Interessanterweise gab es hier zwei Arten, die jeweils in unterschiedlichen Regionen genutzt wurden. Im zentralen und westlichen Europa verwendeten die Männer doppelschneidige Messer in Form eines Halbmonds. In Skandinavien wurden hingegen einschneidige Messer gefunden, die den heutigen Exemplaren recht ähnlich sind. 

 

Im Römischen Reich gehörte ein Rasiermesser neben Schere, Spiegel und Kamm zur üblichen Ausrüstung eines Barbiers. Auch Privatpersonen gehobenen Standes besassen solche Messer, deren Griffe etwa aus Elfenbein bestanden. Im Mittelalter entstand schliesslich der Berufsstand des Barbiers, der unter anderem Bärte mit dem Messer abrasierte. Dies tat er jedoch ohne Schaum, was den Vorgang äusserst schmerzhaft machte. 

 

Um die Rasur etwas angenehmer zu gestalten, verlegte man sie häufig in Badehäuser. Dank der heissen Dämpfe weichte das Barthaar auf, und das Messer reizte die Haut fortan weniger. Seine Hochzeit erlebte das Rasiermesser im 19. Jahrhundert. Verschiedene Hersteller aus Frankreich, dem deutschen Solingen und dem englischen Sheffield brachten Messer auf den Markt, die zugleich hochwertig und erschwinglich waren.  

 

Auch die ersten modernen Exemplare, deren Klingen sich ausklappen liessen, entstanden zu dieser Zeit. Zudem brachten zahlreiche Publizisten Anleitungen zur Rasur und zur Pflege des Equipments heraus. Auch spezielle Rasierseifen wurden entwickelt, die die Rasur immer angenehmer machten. 

 

Sein Ende in der breiten Öffentlichkeit fand das Rasiermesser schliesslich Anfang des 20. Jahrhunderts, als der Rasierhobel langsam in Mode kam. Nichtsdestotrotz hat sich die Messerrasur ihren klassischen Charme bewahrt und gilt bei ihren Anhängern als die beste Methode, sich seiner Barthaare zu entledigen.


Wie Sie sich mit dem Messer rasieren – eine Anleitung 


Es sollte vorangeschickt werden, dass die Rasur mit Messer etwas Vorbereitung benötigt und vor allem Anfängern nicht ganz leicht von der Hand geht. Wenn es um schnelles Rasieren geht, hat der Elektrorasierer durchaus seine Vorteile. Wollen Sie hingegen Ihre Rasur zu einem regelrechten Ritual machen und noch dazu Ihre Barthaare gründlich entfernen, dann ist das Messer optimal für Sie

Die Vorbereitung

Um mit der Messerrasur beginnen zu können, benötigen Sie selbstverständlich ein Rasiermesser. Dazu kommen noch die folgenden Produkte: 

    • Rasiercreme oder -seife 
    • Rasierpinsel 
    • Rasierschale 
    • Pflegeprodukte wie Rasierwasser oder hautberuhigender Balsam 

    Doch bevor es mit der Rasur losgeht, ist ein weiteres Utensil unabdingbar: der Abziehriemen. Bei jedem Gebrauch des Messers biegt sich der Grad seiner Schneide leicht um. Er muss wieder aufgerichtet werden, und zwar indem die flache Seite der Klinge über den Riemen gezogen wird. Dann kann die Rasur beginnen. 


    Wie sieht die optimale Vorbereitung einer Rasur mit dem Rasiermesser aus? 

    Rasierpinsel


    Um Ihre Haut auf die Rasur vorzubereiten, waschen Sie Ihr Gesicht zunächst mit sehr warmem Wasser. Das tun Sie entweder unter der Dusche, wenn Sie vor dem Rasieren ohnehin duschen. Oder Sie verwenden ein Handtuch, das Sie in heisses Wasser tauchen. 

     

    Lassen Sie das Handtuch ruhig einige Minuten auf Ihrem Gesicht liegen, damit sich die Wärme verteilen kann. Durch die Bearbeitung mit heissem Wasser öffnen sich die Poren der Haut. Zudem werden die Haare im Gesicht etwas weicher. Dadurch geht die Rasur leichter vonstatten. Als Nächstes sorgen Sie für den Rasierschaum. 

     

    Den erhalten Sie in Flaschen in jedem Drogeriemarkt. Zu einer echten Messerrasur gehört jedoch normalerweise, dass Sie den Schaum selbst herstellen. Dafür verwenden Sie eine Rasierseife. Füllen Sie ein wenig heisses Wasser in die Rasierschale und tauchen Sie den Rasierpinsel hinein. Dann bewegen Sie den angefeuchteten Pinsel mehrmals sanft und kreisend über die Rasierseife, bis sich Schaum bildet. 

     

    Möglicherweise müssen Sie mit dem Pinsel etwas mehr Wasser hinzufügen, damit die Seife zu schäumen beginnt. Als besonders hochwertig gelten Pinsel mit echtem Dachshaar. Auf der Beliebtheitsskala haben sie gegenüber Exemplaren aus Rosshaar, Schweineborsten oder synthetischen Fasern eindeutig die Nase vorn.  

     

    Die Wahl des Materials nimmt erheblichen Einfluss auf die Qualität des Schaums, der damit erzeugt wird. Entscheidend sind dabei vor allem Form und Beschaffenheit des Haars. Dachshaar ist besonders flexibel und stellt einen sehr vollen und feinporigen Rasierschaum her.  

     

    Direkt vor der Rasur sollten Sie Ihr Gesicht nochmals anfeuchten. Dann verteilen Sie den Schaum mit dem Pinsel gleichmässig über Ihre Bartpartien. Gehen Sie dabei ruhig grosszügig vor. Zu wenig Schaum führt dazu, dass die Rasur schmerzhaft werden kann. Lassen Sie den Schaum zwischen drei und fünf Minuten einwirken.


    Wie Sie das Messer halten 

    Es folgt der grosse Auftritt des Rasiermessers. Um die Rasur so angenehm wie möglich zu gestalten, ist es wichtig, das Messer richtig in der Hand zu halten. Klappen Sie es zunächst auf und halten Sie es mit der Griffschale von Ihrem Gesicht weg. Legen Sie dann Zeige-, Mittel- und Ringfinger Ihrer starken Hand auf die Fläche neben der Klinge. Der Zeige- und der Mittelfinger sollten dabei auf dem Klingenschaft liegen, also unmittelbar neben der Klinge, während der Ringfinger auf der Angel ruht. So wird die Verlängerung des Klingenschafts bezeichnet. Zwischen Ihrem Mittel- und Ihrem Ringfinger befindet sich also die Griffschale.


    Die richtige Rasur 


    Haben Sie das Messer richtig im Griff, kann es mit der Rasur losgehen. Ganz wichtig ist, dass Sie das Messer im optimalen Winkel über Ihre Haut führen. Der Winkel beträgt etwa 30 Grad. Ist er zu flach, dann kann es passieren, dass Sie sich in die Haut schneiden. Ist er hingegen zu steil, dann reissen Sie die Haare aus. 

     

    Während Sie mit der einen Hand das Messer über Ihre Haut führen, spannen Sie mit der anderen die Hautpartie, die Sie rasieren wollen. Das machen Sie am besten mit Daumen und Zeigefinger. Sie können auch Grimassen ziehen oder Ihre Wange mit Luft aufblasen, um die Haut zu straffen. 

     

    Wenn das Rasiermesser über Ihre Haut fährt, dürfen Sie keinesfalls Druck ausüben. Vorausgesetzt, das Messer ist scharf genug, schneidet es mühelos die Haare, mit denen es in Kontakt kommt. Sobald Sie mit Ihren Fingern das Messer auch nur leicht nach unten drücken, könnten Sie sich Schnitte zufügen. 

     

    Bei der Messerrasur kommt es nicht darauf an, dass mit dem ersten Zug bereits sämtliche Barthaare gestutzt sind. Stattdessen wandert das Messer zwei bis drei Mal über Ihr Gesicht, bevor Sie das optimale Ergebnis erzielt haben. Im ersten Durchlauf kürzt es die Haare weitgehend und trennt bereits einige ab. 

     

    In den weiteren Runden geht es schliesslich daran, sämtliche Barthaare zu entfernen. Eventuell muss es auch ein dritter Durchgang sein – vor allem dann, wenn Sie hartes oder widerspenstiges Barthaar haben. Vor jedem neuerlichen Durchlauf tragen Sie selbstverständlich wieder Rasierschaum auf Ihr Gesicht auf. Dabei gehen Sie wie bereits beschrieben vor. 


    Die Reihenfolge bei der Rasur 


    Bei der Messerrasur hat sich eine bestimmte Reihenfolge der Gesichtspartien als praktisch erwiesen. Demnach starten Sie mit den glatten Teilen des Gesichts, also den Koteletten und den Wangen. Anschliessend ist der Hals an der Reihe, bis letztlich die schwierigeren Partien den Abschluss bilden: das Kinn und der Abschnitt unter der Nase. Dort gilt es, besonders vorsichtig zu sein, da Sie es mit einigen Unebenheiten zu tun haben und die Haut ausgesprochen empfindlich ist.


    Die Pflege danach 


    Die Rasur ist beendet, wenn alle Barthaare verschwunden sind, die Sie entfernen wollten. Dann geht es nur noch um die Pflege der beanspruchten Haut. Diese beginnt damit, dass Sie die Rückstände des Rasierschaums sowie die Stoppeln vom Gesicht abwaschen. Das tun Sie am besten mit kaltem Wasser, das zugleich die Haut beruhigt. Im letzten Schritt tragen Sie noch Aftershave oder ein ähnliches Pflegeprodukt auf und erfreuen sich an dem sauberen Ergebnis Ihrer Messerrasur. 


    Einige nützliche Tipps für die Messerrasur 


    Wie Sie an der obigen Beschreibung erkennen können, ist die Rasur mit einem Messer alles andere als ein Zuckerschlecken. Vor allem für Anfänger hält sie die eine oder andere Herausforderung bereit. Daher erhalten Sie hier noch einige wertvolle Tipps 


    Übung macht den Meister 

    Da die Klinge eines Rasiermessers sehr scharf ist, darf man sich keine groben Fehler erlauben. Sie werden im schlimmsten Fall mit tiefen Schnittwunden bestraft. Deshalb üben viele Neulinge die Rasur zunächst an einem Luftballon. Das ist eine empfehlenswerte Methode, sich an das Führen des Messers ohne Druck und im richtigen Winkel zu gewöhnen. 

     

    Bestreichen Sie dafür den Ballon mit Rasierschaum, wie Sie es auch mit Ihrem Gesicht machen würden. Entfernen Sie dann den Schaum mit dem Messer, indem Sie es im gleichen Winkel wie bei der Rasur auf dem Gesicht halten. Das Praktische an dieser Übung ist das sofortige Feedback: Ist der ausgeübte Druck zu hoch oder der Winkel zu steil platzt der Luftballon. So haben Sie schnell den Dreh raus, wie Sie am besten mit dem Rasiermesser umgehen.


    Harte Barthaare und Rasur der Konturen 

    Wenn Ihr Barthaar eher hart ist, dann lohnt es sich, es vor der Rasur mit einem Rasieröl zu behandeln. Dazu verreiben Sie das Öl zunächst auf Ihrem Bart. Dann umwickeln Sie Ihr Gesicht mit einem Handtuch, das Sie zuvor in heisses Wasser getaucht haben. Das Tuch verbleibt einige Minuten auf Ihrem Gesicht, damit die Barthaare aufweichen. Rasieröl ist auch die richtige Wahl, wenn Sie nicht den kompletten Bart abrasieren, sondern lediglich die Konturen schneiden wollen. Der Vorteil des Öls gegenüber dem Schaum ist nämlich, dass Sie sehen, wie Sie das Rasiermesser führen müssen. Für die Rasur des gesamten Barts empfiehlt es sich jedoch nicht, nur auf Rasieröl zu setzen.


    Die Pflege Ihres Rasiermessers 

    Die Schärfe der Klinge ist ein wesentlicher Aspekt bei der Rasur mit Messer. Daher sollte sie regelmässig abgezogen werden. Nach ungefähr 100 Anwendungen ist eine zusätzliche Behandlung mit einem Schleifstein zu empfehlen, um die Klingenqualität aufrechtzuerhalten.  

     

    Wenn Sie Ihr Messer abziehen, dann streichen Sie es über einen Riemen aus Leder. Damit sorgen Sie dafür, dass es seine Schärfe behält. Im Online-Shop Meister Messer finden Sie nicht nur verschiedene Rasiermesser, sondern auch eine Auswahl an Riemen.  

     

    Teil des Sortiments ist unter anderem der Hängeriemen mit Gurt von Gentleman’s Finest. Der Spannriemen zum Ledern des Messers besteht aus feinstem Rindsleder. Der rückseitige Hanfgurt ist für die Anwendung von Schleifpaste vor dem eigentlichen Ledern gedacht.


    Hängeriemen mit Gurt von Gentleman’s Finest


    Jeder Riemen ist an einer Seite mit einer Vorrichtung versehen, mit dem Sie ihn beispielsweise an einem Haken befestigen können. Es empfiehlt sich also, einen solchen Haken in dem Raum anzubringen, in dem Sie Ihr Messer regelmässig abziehen. Der Haken sollte fest in der Oberfläche verankert sein, da er einiges an Zugkraft aushalten muss. 

     

    Bevor Sie mit dem Abziehen beginnen, müssen Sie den Riemen erst noch mit der sogenannten Abziehpaste bestreichen. Die Paste beinhaltet winzige Körner, die der Klinge ihre Schärfe zurückgibt. Ziehen Sie nun mit einer Hand an der Seite des Riemens, der nicht am Haken hängt. Der Riemen darf nicht durchhängen, sondern muss straff sein. In der anderen Hand halten Sie das Messer und legen es zunächst mit der Klinge nach oben auf den Riemen. 

     

    Dann drehen Sie das Messer, sodass die Klinge den Riemen berührt. Anschliessend ziehen Sie das Messer über den Riemen, allerdings so, dass die Klinge nicht nach vorne zeigt. Sind Sie am Ende des Riemens angekommen, drehen Sie das Messer um und fahren in die andere Richtung. Diese Bewegung wiederholen Sie mehrere Male. Wie bei der Rasur müssen Sie keinen Druck auf das Messer ausüben. 

     

    Eine weitere Möglichkeit, das Messer zu schärfen, ist die Verwendung eines Abziehsteins. Wichtig ist hierbei die Kombination mit einem speziellen Abziehöl. Es verhindert, dass Ablagerungen im Stein zurückbleiben und ihn seiner Wirkung berauben.


    Die Wahl des passenden Rasiermessers 


    Auf dem Markt sind zahlreiche Arten von Rasiermessern vertreten. Beim Kauf gibt es verschiedene Kriterien zu berücksichtigen, um das optimale Modell zu finden. Rasiermesser ist nicht gleich Rasiermesser. Sie unterscheiden sich vor allem hinsichtlich der Form ihrer Klingen. Man spricht hierbei von der sogenannten Kopfform.  

     

    Es gibt Klingen mit Rundkopf und Gradkopf, wobei die Vertreter der ersten Kategorie als Klassiker gelten. Wie ihr Name bereits verrät, kommen Rundkopfklingen mit einem abgerundeten Kopf daher. Spitze Enden sucht man hier vergeblich. Das macht diese Klingen zu optimalen Einsteigermodellen für alle, die sich mit der Rasur mit dem Messer vertraut machen möchten.  

     

    Demgegenüber stehen Gradkopfklingen mit rechtwinkligen Enden. Sie ermöglichen eine deutlich präzisere Konturführung. Allerdings bergen sie auch eine höhere Verletzungsgefahr, weshalb sie nur in geübte Hände gehören. Der Gradkopf kommt in verschiedenen Formen daher wie beispielsweise als französischer Kopf. Er läuft zum Klingenende hin in einem Viertelkreis aus. Der spanische Kopf hingegen ist leicht nach innen gewölbt.  

     

    Zuweilen sind auch Mischformen anzutreffen. Eine Sache haben sie alle gemeinsam: Sie erleichtern die Konturführung. Auch bezüglich der Griffmaterialien gibt es Unterschiede. Naturmaterialien wie Horn oder Holz sind weit verbreitet, doch auch robuste Kunststoffe eignen sich sehr gut. Worauf die Wahl letztendlich fällt, ist reine Geschmackssache. Viel wichtiger als das Griffmaterial ist, woraus die Klinge besteht.


    Aus welchem Material und in welcher Klingenbreite sind Rasiermesser erhältlich?

    rasiermesser


    Bezüglich des Klingenmaterials gibt es zahlreiche Möglichkeiten. Sehr häufig kommen Karbonstahl oder Damaststahl zum Einsatz. Bei beiden handelt es sich um sehr hochwertige Stahlsorten. Karbonstahl ist auch unter dem Namen Kohlenstoffstahl bekannt, denn er enthält bis zu 1.4 Prozent Kohlenstoff. Hinzu kommen nur wenige Legierungselemente wie Eisen, was Karbonstahl zu einem niedrig- oder gar unlegierten Stahl macht. 

     

    Heraus kommt ein Messer mit feinster Klinge, die sehr dünn ausgeschliffen werden kann und so besonders präzise Ergebnisse liefert. Das Gefüge von Karbonstahl ist in seiner reinen Form sehr feinkörnig, weshalb das Messer eine beeindruckende Schärfe erreicht. Die Härte von bis zu 65 Rockwell macht die Klinge sehr robust, ohne sie ihrer Flexibilität zu berauben. 

     

    Damaststahl punktet mit einer sehr feinen Kristallstruktur. Sie entsteht aufgrund des besonderen Herstellungsverfahrens, das schon seit über 2000 Jahren als wahre Handwerkskunst gilt. Im Grunde besteht Damast aus unzähligen dünnen Schichten aus Stahl. Diese legt der Schmied immer wieder übereinander, verschweisst sie, zieht das Material auseinander und faltet es wieder.  

     

    Diesen Ablauf wiederholt er so oft, bis ausreichend Schichten entstanden sind. Auf diese Weise lassen sich Unreinheiten im Rohstoff ausgleichen, die Schwachstellen in der Klinge hervorrufen könnten. Beim Schmieden im Feuer nimmt der Damaststahl ausserdem Kohlenstoff auf, der sich durch das Falten gleichmässig in der Klinge verteilt. Es entsteht ein scharfes, robustes und langlebiges Messer. 

     

    Bezüglich der Klingenbreite reicht das Repertoire von 3/8 bis 7/8. Je breiter das Messer ist, desto mehr Rasierschaum kann es aufnehmen, und die Rasur geht schneller vonstatten. Für ein besonders präzises Vorgehen eignen sich schmale Klingen deutlich besser, denn damit lassen sich alle Gesichtspartien problemlos erreichen.  

     

    Einsteiger in die Welt der Messerrasur sind mit einem Mittelmass zwischen 4/8 und 5/8 gut beraten. Vor allem für Anfänger auf dem Gebiet der Messerrasur haben sich die Produkte der Marke Gentleman’s Finest als besonders gut handhabbar erwiesen.


    Rasiermesser von Gentleman’s Finest 


    Der Schweizer Online-Shop Meister Messer verfügt über ein breites Sortiment an Messern unterschiedlicher Art. Selbstverständlich dürfen dabei auch Rasiermesser nicht fehlen. In diesem Bereich führt der Shop die hochwertigen Produkte der Marke Gentleman’s Finest. 

     

    Wenn Sie noch unerfahren im Umgang mit dem Rasiermesser sind und sich erst vorsichtig an diese anspruchsvolle Rasurmethode herantasten wollen, dann sind die Produkte von Gentleman’s Finest genau die richtige Wahl für Sie. Die Messer sind mit Griffen aus verschiedenen Materialien und in unterschiedlichen Farben verfügbar. Klassisch ist etwa ein Griff aus Oliven- oder Ebenholz, einen modernen Touch bringen die Messer mit Kunststoffgriff mit. 

     

    Wie bei dieser Art von Messern üblich verschwindet die Klinge bei Bedarf in der Griffschale. Somit lässt sich das Messer auch gefahrlos auf Reisen mitnehmen. Die Klinge besteht aus rostfreiem Karbonstahl. Für die optimale Pflege hat Meister Messer auch die passenden Riemen sowie Abziehpasten im Angebot. Schauen Sie sich gerne um und statten Sie sich mit der Ausrüstung für Ihre Messerrasur aus!


    Ein Einblick in die Welt der Rasierprodukte 

    rasierprodukte


    Der Online-Shop von Meister-Messer bietet eine grosse Auswahl verschiedener Messer für die Nassrasur, darunter: 

     

    Neben den Produkten von Gentleman’s Finest gehören auch die Messer von Böker zu den beliebtesten bei Einsteigern und Liebhabern. Der charakteristische Böker-Baum ist weltweit bekannt und unverkennbar.


    Damast-Rasiermesser

     

    Das geschichtsträchtige Unternehmen fertigt seine berühmten Messer nun bereits seit mehr als 150 Jahren bedächtig von Hand an. Kein einziges Exemplar verlässt die Produktionsstätte ohne das Böker-Qualitätssiegel – ein Symbol für Hochwertigkeit, Erfahrung und Innovation. 


    Ein historisches Messer zur Nassrasur im neuen Gewand: Barber’s Choice

    Barber’s Choice von Böker


    Das Messer Barber’s Choice von Böker ist ein wahrer Klassiker, der in der Vorkriegszeit die erste Wahl der Barbiere war. Als Messer für alle Fälle bot es höchstmögliche Flexibilität. Seine Wiederauflage kommt mit einer 5/8 Zoll breiten, widerstandsfähigen Karbonstahlklinge und einem spanischen Kopf daher. Damit ermöglicht es ein sauberes Ausrasieren feinster Konturen.  

     

    Der charakteristische Schriftzug «Barber’s Choice» vom historischen Vorbild darf auch auf der Klingenvorderseite des modernisierten Pendants nicht fehlen. Böker restaurierte diesen aufwendig auf Grundlage eines Originalmessers. Mithilfe eines mehrschichtigen Laserverfahrens gelang die detailgetreue Umsetzung schliesslich.  

     

    Das schwarze Heft ist aus robustem Kunststoff gefertigt und lässt sich leicht reinigen. Ergänzt wird es von dekorativen Nieten aus Neusilber. Bökers Barber’s Choice ist limitiert. Es gibt lediglich 300 handgefertigte Exemplare, die der Hersteller mit einem Echtheitszertifikat und einer historischen Verpackung ausstattet.


    Das Barberette Black: Eine Fusion aus Rasierhobel und -messer 

    Barberette Black


    Beim Barberette Black gehen die Vorteile eines Rasierhobels und eines -messers Hand in Hand. Im Gebrauch unterscheidet sich dieses Modell kaum von dem eines traditionellen Messers für die Nassrasur. 

     

    Doch zwei Punkte entfallen: die Reinigung und das Ledern. Es handelt sich hierbei um ein Messer mit Wechselklingen. Das bedeutet, dass die Rasierklingen ganz einfach gewechselt werden können, was ihre Anwendung weniger aufwendig macht.  

     

    Das Barberette Black ist ein besonders pflegeleichtes Messer, das sogar im strikt getakteten Arbeitsalltag von Barbieren und Friseuren besteht. Statt altbekannte Messer nach jeder Anwendung zu desinfizieren, tauschen die Fachkräfte die Klinge schnell aus. Schon kann die Arbeit weitergehen. 

     

    Standardklingen für klassische Rasierhobel mit einer Grösse von 43 Millimetern können mit dem Barberette Black verwendet werden. Gleiches gilt für Klingen mit 65 Millimetern Länge. Die gerillte Kunststoffauflagefläche bietet sicheren Halt und vereinfacht die präzise Rasur. Auch dieses Modell verpackt Böker historisch und stattet es ausserdem mit einer Double-Edge-Klinge aus.


    Der massive Rasierhobel mit Zahnkamm von Böker

    Rasierhobel mit Zahnkamm

    Wer sich noch nicht an die Rasur mit einem Messer herantraut, der greift erst einmal auf einen Rasierhobel zurück. Hierbei handelt es sich um die sicherere Variante, denn nur ein Teil der Rasierklingen schaut aus dem Hobel heraus. Er bietet Schutz vor Schnittverletzungen und ist deshalb auch als Sicherheitsrasierer bekannt.  

     

    Böker stattet seinen Rasierhobel mit Zahnkamm, mit einem namensgebenden offenen Zahnkamm aus, durch den der aufgeschlagene Rasierschaum direkt abfliessen kann. Sowohl der Zahnkamm als auch der Griff sind aus massivem Messing gefertigt – genauer gesagt: gedreht. Auch der Rasierkopf besteht aus Messing. Zusätzlich wurden alle Bauteile vernickelt. Sämtliche klassische Rasierklingen finden in diesem Rasierhobel Platz. 

     

    Zum Einfügen der Rasierklinge ist sie zwischen Kopfober- und -unterteil zu legen. Das Oberteil stabilisiert die Klinge, während das Unterteil den optimalen Abstand zwischen ihr und der Haut gewährleistet. Anschliessend wird der Griff in die für ihn vorgesehene Öffnung hineingeschraubt. Er ist so festzudrehen, dass die Klinge sicher, aber nicht zu starr im Kopf sitzt.


    Messer und das passende Zubehör für die Rasur bei Meister-Messer 

    Die klassische Nassrasur mit dem Messer ist eine besondere Form der Selbstpflege mit Historie. Von der Oberschicht des alten Ägyptens schaffte das Messer schnell den Sprung in die breite Bevölkerung. Dort hat es bis heute seinen festen Platz – egal ob beim Barbier, Friseur oder im privaten Badezimmer des gepflegten Herren.  

     

    Meister-Messer bietet eine grosse Auswahl an hochwertigen Rasiermessern und dem für die Nassrasur notwenigen Zubehör. Gern bieten die Mitarbeiter eine umfangreiche Beratung bezüglich des Sortiments und beantworten offene Fragen. Möglich ist die Kontaktaufnahme mit Meister-Messer per Telefon, E-Mail oder Formular


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