Taschenmesser

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Taschenmesser, auch Klappmesser, Fixiermesser, Schliessmesser oder in der Schweiz schlicht Sackmesser genannt, ist das ideale Messer für unterwegs. Da sich seine Klinge gefahrlos in die Fuge eines stabilen Heftes klappen lässt, stellt es keine Bedrohung dar – weder für den Träger noch für seine Mitmenschen. Es ist der nützliche Begleiter, das einzigartige Sammelobjekt oder einfach das praktische Werkzeug für Deinen Alltag.

Viele unsererTaschenmesser lassen sich mit einer Hand öffnen, was gerade im beruflichen Umfeld sehr praktisch ist. Auch werden die Klingen der meistenKlappmesser durch einen Verschlussmechanismus vor versehntlichem Zuklappen geschützt.

Wir führen auch Klappmesser mit Gurtschneider und Glasbrecher, um sich in einer Notsituation befreien zu können. Schau unser Angebot in Ruhe durch und entscheide Dichfürgenau das richtige Taschenmesser für Dich, oder mach mit einemedlen Klappmesser ein Geschenk das nicht nur herumliegt, sondern benütztwird und an dem jemand lange Freude haben wird.

Die Geschichte des Klappmessers

Schon 600 v. Chr. erwies uns das Klappmesser schon treue Dienste. Das erste Modell wurde im oberösterreichischen Hallstatt im Salzkammergut gefunden. Seine Eisenklinge verbarg sich in einem Heft aus Knochen.

Im ersten Jahrhundert fanden die Römer Gefallen an dem cleveren Werkzeug. Aus Bronze fertigten sie die kleinen Taschenmesser an. Allerdings mussten sie noch ohne Verriegelungsmechanismen auskommen. Mit der Hand hielten sie das kleine Messer offen. Im Mittelalter setzte sich das klappbare Bauernmesser aus Eisen durch. Die ersten Navajas entstanden im 16. Jahrhundert in Andalusien. Das Navaja diente als historisches Vorbild für das Laguiole-Messer. Dieses wurde nach seinem südfranzösischen Herstellungsort Laguiole benannt.

Das berühmte Schweizer Taschenmesser folgte im Januar 1891. Die gesamte Schweizer Armee wurde mit dem raffinierten Klappmesser ausgestattet. Die Schweiz selbst aber hatte damals noch nicht die nötigen Produktionskapazitäten. So wurden die ersten 15.000 Exemplare zunächst von der deutschen Messermanufaktur Wester & Co in Solingen hergestellt.
Welche Klappmesser gibt es?

Schwenkerlmesser
Schwenkerlmesser (engl. friction folder) kommen ohne Verriegelungsmechanik aus. Sie schliessen sich durch Reibung. Ihr Erkennungsmerkmal ist der Erl. Dieser liegt in geöffnetem Zustand auf dem Messergriff. Der Daumen drückt auf ihn und hält so das Messer offen. Typische Schwenkerlmesser sind das mittelalterliche Bauernmesser mit langem Erl und das japanische Higonokami-Messer mit kurzem Erl.

Rutschgelenkmesser
Rutschgelenkmesser (engl. slip joint knives) sind mit einer Feder ausgerüstet, die auf das Gelenk drückt. In offenem wie geschlossenem Zustand steigert sie die Reibung und hält so die Klinge in Form. Wer das Klappmesser schliessen will, muss lediglich die Federspannung überwinden. Messer, die nicht mit diesem Mechanismus ausgestattet sind, bezeichnen wir als freigelenkig (engl. free joint knife).

Taschenmesser mit Verriegelungsmechanismen

Liner Lock
Einer der beliebtesten Verriegelungsmechanismen ist das Liner-Lock. Dieses greift auf eine Blattfeder zurück, die im Messergriff hinter der Scharnierspitze einrastet. Wer die Klinge schliessen will, drückt die Feder zur Seite. Selbst mit einer Hand ist die Verriegelung problemlos möglich. Ein weiterer Pluspunkt: Das Liner-Lock punktet mit seiner hohen Sicherheit für den Besitzer.

Frame Lock
Auch der Frame-Lock hat sich für das Taschenmesser längst bewährt. Es funktioniert ähnlich wie der Liner-Lock. Allerdings dient ein Teil der Griffschale hier als Seitenfeder. An Sicherheit und Handlichkeit gibt es auch beim Frame-Lock nichts zu beanstanden.

Lock Back
Grosser Beliebtheit erfreut sich auch das Back-Lock-System. Öffnet der Besitzer das Taschenmesser, so fällt die Feder auf der Klingenrückseite hinter dem Scharnierpunkt der Klinge ins Schloss. Eine einfache Handhabung ist garantiert.

Welche Öffnungsmechanismen gibt es?

So vielseitig wie die Verriegelungsmechanismen des Klappmessers sind auch seine Öffnungsmechanismen. Prinzipiell unterscheidet man zwischen einhändig und zweihändig zu öffnenden Messern. Eine Art Noppen auf der Rückseite der Klinge, nennt sich "Pin" – ob ein- oder beidseitig. Eine Bohrung für den Daumen bezeichnet der Experte als "Auge". Bei einer Art "Nase" am Bauch der Klinge ist die Rede von einem "Flipper".