Montag, 19. Dezember 2016

Drei Beispiele, warum Böker Messer zeitlos und gut sind

Was macht Böker Messer zeitlos und gut? Sind Messer nicht einfach Messer?

Die Antwort auf die zweite Frage lautet: Definitiv nicht. Denn Design und Funktion unterscheiden sich aus gutem Grund. Schliesslich sind Form und Qualität ausschlaggebend für die Anwendung und den Grad der Zufriedenstellung des Schneidergebnisses.

Was macht ein Messer zeitlos und gut?

Welche Regel ist es also, die ein Messer zeitlos und gut macht? Zusammengefasst sind das Funktionalität, Qualität, Komfort und ästhetisches Design. Allein diese Kriterien zu kennen reicht nicht aus, denn von jedem dieser Faktoren braucht es das richtige Mass, Know-how und Material. Insofern sind die bestimmenden Kriterien für ein zeitloses und gutes Messer vielschichtig.

Taschenmesser von Böker Messer

Seit nunmehr 150 Jahren produziert Böker Messer und greift dabei zurück auf eine lange Tradition und familieninternes Know-how über die Anfertigung von Schneidewaren und Säbeln. Das 20. Jahrhundert erwies sich für Böker Messer als turbulente Zeit. Doch bereits seit mehreren Jahrzehnten ist das Unternehmen mit seinem Namen wieder in einer Hand und produziert an mehreren Standorten für den weltweiten Markt.

Dabei werden die oben aufgeführten Kriterien eingehalten. Folgende drei Taschenmesser aus den Reihen Magnum und Plus sind wunderschöne Beweise dafür, wie Qualität und Design Hand in Hand einhergehen. Der Blick aufs Detail richtet sich dabei nicht nur auf die Funktionalität sondern auch auf die Ästhetik der Messer.

1. Böker Magnum:

Den beiden folgend vorgestellten Taschenmessern ist gemein, dass die Klingen aus dem rostbeständigen 440er-Stahl angefertigt sind. Zwar ist die Schnitthaltigkeit dieses Stahls eingeschränkt, allerdings sind die Messer dadurch leichter selbst nachzuschleifen.

Der Hohlschliff und die traditionellere Clip-Point-Klingenform erlauben präzise und schöne Schnitte. Allerdings ist hier im Vergleich zu Drop-Point Klingen die Verletzungsgefahr höher. Wer allerdings viel Erfahrung hat und mit den Feinheiten umgehen kann, kann die Schnittgenauigkeit verbessern.

1a) Böker Magnum Folding Bowie

Bowiemesser sind bekannt durch die hohe Funktionalität und ihr breites Einsatzgebiet. Ihre ersten Einsätze und Bekanntheit erfuhren sie im Amerikanischen Bürgerkrieg und sie gehören zu den vielen Geschichten und Mythen des Wilden Westens. Grund dafür ist, dass sie in vielen verschiedenen Situationen eingesetzt werden können, wie beispielsweise als Feld-, Jagt- und Kampfmesser.

Aus der Kombination von Funktionalität und spezifischem Design von Böker wird jeder Kenner das Folding Bowie sofort als Böker Messer erkennen. Auch wenn die Klingenlänge nicht das Mass einer typischen Bowie-Länge von 15-30 cm erfüllt, ist sie mit 9 cm Länge eine vergleichsweise lange Klinge unter den Taschenmessern.

Der Linerlock erlaubt die sichere Handhabung des Messers. Ist das Folding Bowie eingeklappt, kann es sicher und einfach getragen werden, da es lediglich 12 cm lang ist und in jede grössere Hosentasche passt.

Das Griffmaterial ist aus dem glasfaserverstärkten Kunststoff G-10 angefertigt. Der Vorteil davon ist das relativ geringe Gewicht und Belastbarkeit des Materials.

1b) Böker Magnum Gray Eminence

Das Gray Emergence von Böker Magnum ist, wie sein Name bereits suggeriert, eines der unauffälligeren Exemplare. Als „graue Eminenz“ soll das Messer seinem Träger behilflich sein, ohne dabei zu viel Aufsehen zu erregen. Das schlichte, graue Design und die wenig auffälligen Verzierungen am Griff gewährleisten die Unauffälligkeit ohne jedoch die Effektivität zu mindern.

Im Vergleich zum Folding Bowie ist die Klinge des Gray Eminence einen Zentimeter kürzer, die Klingenstärke mit 3 mm und die Clip-Point-Klingenform sind jedoch genau gleich.

Der Backlock (auch Lockback genannt) ist eine Wippenverriegelung. Der Vorteil davon ist die relative Stabilität der Bauteile und die sichere Handhabung. Der Faser-Kunststoff Micarta ermöglicht zudem eine gute Beständigkeit unter sich ändernden Umweltbedingungen und trägt so zur Langlebigkeit des Messers bei.

2. Böker Plus Damascus Gent II

Neben den beiden Taschenmessern aus der Magnum-Reihe sticht das Böker Plus mit seiner Eleganz hervor. Das Design des Damascus Gent II ist seine auffälligste Stärke, die sofort ins Auge springt. Mit viel Stil ist die Klinge mit einer Maserung verziert, wohingegen der Griff schlicht gehalten wurde.

Die Klinge ist aus damaszenem Stahl gefertigt. Seine Besonderheit liegt in der Verbindung mehrerer Sorten, welche die dekorative und feine Maserung erst ermöglichen.

Im Gegensatz zu den beiden anderen Messern hat dieses Messer eine Drop-Point-Klinge.

Mit einer Länge von 6,5 cm ist diese Klinge die kürzeste unter den vorgestellten Messern, mit 2 mm allerdings auch die dünnste Klingenstärke, was der Tragbarkeit des Messers entgegenkommt.

Durch den Linerlock-Mechanismus wird die Klinge arretiert. Dies erhöht die Sicherheit und reduziert die Verletzungsgefahr.

Passend zu dem anspruchsvollen Design der Klinge ist der Griff aus Ebenholz angefertigt. Die dunkle Farbe gibt dem Messer sein edles Aussehen und rundet die Eleganz des Messers ab.

Zusammengefasst lässt sich sagen:

Alle drei vorgestellten Böker Messer haben ihre Vor- und Nachteile. Diese liegen allerdings nicht im Messer als solches, sondern in den verschiedenen Kriterien. Welches Messer das Beste ist, ist somit immer eine Frage der Anwendung. Wenn Sie Fragen zu den Details haben oder sich schon für ein Exemplar entschieden haben, können Sie sich direkt bei Meister Messer informieren und Ihr Messer kaufen.

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